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Reiserücktrittsversicherung kündigen: Das sollten Sie beachten

Wer einen Urlaub bucht, der sollte sich sehr wohl auch mit einer Reiseversicherung – inklusive einer Reiserücktrittsversicherung – befassen. Besonders dann, wenn man die Reise schon Monate vor dem Urlaubsantritt gebucht hat. Schlussendlich hat man nie die Gewissheit, dass man bis zum Reiseantritt gesund bleibt. Auch andere Umstände – so etwa Jobverlust oder Ehescheidung – können mitunter dafür sorgen, dass die Reise nicht angetreten werden kann. Muss der Urlaub storniert werden, so sind die Reisekosten dennoch zu bezahlen. Eine Möglichkeit, wie man die Reise- bzw. Stornokosten verhindern kann, stellt die Reiserücktrittsversicherung dar. Während die einmalige Versicherung automatisch nach dem Ende der Reise endet, so gibt es auch die jährliche Reiserücktrittsversicherung, wobei hier sehr wohl ein paar Faktoren berücksichtigt werden müssen, wenn man die Versicherung wieder kündigen möchte.

 

Widerruf statt Kündigung

 

Zu beachten ist, dass die Reiserücktrittsversicherung nicht innerhalb der ersten drei Monate nach dem Versicherungsabschluss gekündigt werden kann. Die einzige Möglichkeit stellt der Widerruf dar. Hat man rechtswirksam widerrufen, so müssen jedoch die Versicherungsbeiträge für die nächsten drei Monate entrichtet werden. Es gibt jedoch Anbieter, die diese Beträge rückerstatten. Anders sieht die Sache aber aus, wenn man die Kündigungsfrist verpasst – hier bleiben die Anbieter in der Regel stur und verweisen darauf, dass die Kündigung zu spät eingelangt ist. Das heißt, der Vertrag bleibt – bis zum nächstmöglichen Kündigungstermin – aufrecht. Genau deshalb sollte der Versicherungsnehmer auch einen Blick in die Unterlagen werfen und sich mit den Kündigungsfristen befassen, da diese – je nach Anbieter – sehr unterschiedlich ausfallen können. Einige Gesellschaften schreiben eine dreimonatige Kündigungsfrist vor, andere Gesellschaften verweisen auf eine einmonatige Kündigungsfrist.

 

Ist die Reiserücktrittsversicherung eigenständig oder ein Teil einer Reiseversicherung?

 

Zu beachten ist, dass die Reiserücktrittsversicherung oft an andere Produkte gekoppelt ist – sehr wohl besteht die Möglichkeit, dass die Reiserücktrittsversicherung ein Teil einer Reiseversicherung ist. Das heißt, dass nicht nur die Reiserücktrittsversicherung gekündigt werden muss – auch die Reiseversicherung muss von Seiten des Versicherungsnehmers gekündigt werden. Wer unsicher ist, sollte sich im Vorfeld bei seiner Versicherungsgesellschaft informieren – nur selten besteht die Möglichkeit, dass Teile einer Versicherung gekündigt werden können. Die Reiserücktrittsversicherung kann auch nicht gekündigt werden, wenn eine Regulierung durchgeführt wird. Schlussendlich würden nämlich alle Kosten automatisch auf den Versicherungsnehmer übertragen werden. Unternimmt man einen derartigen Schritt, so muss der Versicherungsnehmer auch eine Gebühr für den Aufwand entrichten, sodass es besser ist, die Regulierung abzuwarten.

Gründe für ein außerordentliches Kündigungsrecht

 

Eine fristlose Kündigung wird nur in den wenigsten Fällen akzeptiert. Nur dann, wenn eine grobe Fahrlässigkeit im Raum steht oder man der Versicherungsgesellschaft einen Fehler vorwerfen kann, wird diese die fristlose Kündigung akzeptiert. Jedoch gibt es für den Versicherungsnehmer auch dann die Möglichkeit der außerordentlichen Kündigung, wenn er einen Kündigungsgrund anführt, der in weiterer Folge bestätigt, dass ein Weiterbestand der Versicherung nicht mehr tragbar ist. Wirtschaftliche Gründe oder auch ein Umzug – etwa ins Ausland – können mitunter als Auslöser fungieren und dafür sorgen, dass die Versicherung schon vor dem Ende der Vertragslaufzeit gekündigt werden kann. Auch dann, wenn von Seiten der Versicherungsgesellschaft die Beiträge erhöht werden, kann der Versicherungsnehmer kündigen – hier ist jedoch eine vierwöchige Kündigungsfrist einzuhalten. Reagiert der Versicherungsnehmer nicht, so akzeptiert er die Beitragserhöhung und das außerordentliche Kündigungsrecht erlischt. Kommt es also von Seiten der Versicherungsgesellschaft zur Beitragserhöhung, sollte man schnell sein, wenn man den Vertrag kündigen möchte.

 

Bilder:

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10 Gr

Im Urlaub sparen ist gut. An der falschen Stelle gespart, kann das ganze schon gleich mal ins teure Gegenteil umkippen. Reiseversicherungen gehören heute einfach dazu. Vor allem Familien mit Kindern sollten hier nicht sparen. AVI International stellt auf ihrer Seite infografisch recht humorvoll vor, warum man eine Reiseversicherung braucht.

Eine Möglichkeit ist es natürlich, die Reise mit einer Creditkarte wie AMEX zu zahlen. Die Versicherungsleistungen hier sind sehr gut, eine Reiseversicherung direkt abzuschließen ist aber immer von zusätzlichem Vorteil. Es ist einfach so, dass die Versicherung dann wesentlich besser zur Reise und zu den Bedürfnissen passt. AVI bietet zum Beispiel eine Auslandsversicherung für Studenten an, natürlich kann für jede Zielgruppe passgenau eine Versicherung in Anspruch genommen werden.

Hier nochmals die Infographik zum Durchschauen.

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Kreditarte f

Urlaub und Kreditkarten sind mittlerweile nicht mehr voneinander zu trennen. Wenn Sie an Ihren nächsten Urlaub in fernen Ländern denken, dann sollten Sie sich rechtzeitig auch über die am Besten geeigneten Zahlungsmittel informieren. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie beispielsweise Kunde der comdirect Bank, der Postbank oder auch der Unicredit Bank sind: Denn hier wurden in letzter Zeit praktisch alle bisher weltweit gültigen mit dem Girokonto verbundenen ec-Karten durch eine VPay Karte ersetzt, die nur noch in Europa und einigen angrenzenden Ländern gilt. Anstatt mehr als 100 Ländern steht nunmehr die Bargeldabhebung nur noch in 30 Ländern zur Verfügung. Auch Banken, die den bisherigen ec-Karten bzw. maestro-Standard behalten haben berechnen in den meisten nicht EURO-Ländern erhebliche Gebühren, die die Reisekasse belasten können. Deshalb sollte sich der Urlauber überlegen, wie er denn im Zielland anders an Bargeld kommen kann. Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten: Einerseits den Bargeldumtausch in einer Wechselstube oder Bank, andererseits aber auch die Verwendung einer Kreditkarte. Lesen Sie mehr über die Vorteile beider Zahlungsarten.

Wechselstuben an Flughäfen tauschen kleine und große Mengen

Wenn Sie über keine Kreditkarte mit attraktiven Konditionen für den Bargeldbezug im Ausland verfügen, dann müssen Sie oftmals eine Grundgebühr von knapp über 5 Euro und eine zusätzliches Transaktionsentgelt von bis zu mehreren Prozent auf die abgehobene Summe bezahlen. Deshalb gibt es an vielen Flughäfen und auch einigen Häfen seriöse Wechselstuben innerhalb der Gebäude, die Bargeld insbesondere in kleineren Mengen tauschen. Allerdings gibt es hier zwei Probleme: Die Bargeldversorgung und Logistik ist vergleichsweise teuer und deshalb ist der Wechselkurs schlechter als bei der Kreditkarte. Zudem erhalten Sie bei fairer Abrechnung jede Menge Münzen, mit denen Sie nicht immer etwas anfangen können. Von Wechselstuben in nicht sicherer Umgebung – wie beispielsweise einem fliegenden Geldwechsler auf einem Markt in der Dritten Welt – ist aber unbedingt abzuraten.

 

Die Kreditkarte als bessere Alternative

Eine bessere Möglichkeit zum kostengünstigen Bargeldbezug ist die Kreditkarte einer Bank, die eben mit diesem Leistungsmerkmal an die Kunden herantritt und sich einen einzigartigen Vorteil gegenüber allen anderen Anbietern verschafft. So gibt es Direktbanken, die genau dieses Leistungsmerkmal – neben einer möglichen Guthabenverzinsung – als strategischen Vorteil ansehen und den Kunden anbieten. Die DKB Bank bietet den kostenlosen, weltweiten Bargeldbezug an Geldautomaten an und stellt dies in Zusammenhang mit einigen aktiven Sportlern in den Fokus der Werbung. Die Barclaycard new Visa Karte hingegen bietet dieses Leistungsmerkmal in ganz Europa an, worüber sich vor allem alle Reisenden nach London und Großbritannien-Liebhaber freuen dürften. Hier geht es zum Angebot.

 

Außerdem gibt es mittlerweile viele Kreditkarten am Markt die mit einer inkludierten Reiseversicherung oder Reiserücktrittversicherung ausgestattet sind, ein zusätzliches Merkmal was für die Angebote spricht.

Wer also genau sucht und die besten Angebote für sich heraussucht, der kann europaweit oder sogar weltweit kostenlos Bargeld abheben.

Wie sch

In der Ferienzeit haben nicht nur Reisebüros, Hotels und Reiseleiter Hochsaison, auch für Einbrecher und Langfinger stellen die Sommermonate eine besonders einbringliche Verdienstquelle dar. Während Herr und Frau Mayermüllerhuber am Strand wohlverdient die Beine von sich strecken, sich der Briefkasten füllt und wochenlang kein Licht angeht nachdem man hochöffentlich den Wagen für den Urlaub beladen hat, haben Einbrecher die besten Möglichkeiten um in Ruhe die Bude auszuräumen. Alarmanlagen haben nur die wenigsten und eine normale Tür mit handelsüblichem Schloss stellt für einen Einbrecher ungefähr soviel Hindernis dar wie der Küniglberg für Reinhold Messner.

Wie kann man sich vor Einbrechern schützen?

Nun gut,den 100% Schutz gibt es nicht. Wenn jemand rein will, kommt er auch rein. Und Einbrecher die systematisch wie in Kevin allein zu Haus die Nachbarschaft ausspionieren, werden sich wohl auch nicht davon abhalten lassen den neuen Fernseher mal selbst im eigenen Wohnzimmer zu testen. Ein paar Tricks und Kniffe gibt es aber schon, um zumindest den Eindruck zu erwecken dass es sich um ein bewohntes Haus handelt und den Einbruchschutz im Urlaub auf ein höheres Maß zu heben oder es zumindest der Versicherung unmöglich zu machen

-Bitten Sie ihre Nachbarn in Abwesenheit ein wenig nach dem Rechten zu sehen. Die Wohnung muss nicht rund um die Uhr bewohnt werden, zumindest die Post sollte aber abgeholt werden. Eventuell kann der Nachbar auch mal abends das Licht einschalten oder die Fenster zum Lüften zu öffnen.
-Alarmanlagen sind die sicherste Möglichkeit um Einbrecher auf frischer Tat zu ertappen. Achtung allerdings. Alarmanlagen suggerieren auch, dass es sich um ein lohnendes Unternehmen handelt genau HIER einzubrechen.
-Zeitschalter für die Festbeleuchtung die jeden Abend pünktlich das Wohnzimmer in bewohntem Glanz erstrahlen lassen, sind eine gute Möglichkeit um dem maskierten Mann eine stets frequentiere Wohnung vorzugaukeln. Ist zwar nicht gerade umweltfreundlich, kann aber durchaus nützlich sein.
-Haustür doppelt zusperren. Das ist zwar nicht wirklich ein Hindernis für den Einbrecher, manche Versicherungen haben das allerdings als Klausel im Vertrag und könnten sich im Fall der Fälle günstig rauswursteln.

Hier ein Artikel für mehr Tipps um Einbrechern keine Chance zu geben.

Schutz2go

Hanse Merkur ReiseversicherungBesser spät als nie, das gilt auch für die Reiseversicherung. Last Minute kann man sich nun bei der Hanse Merkur versichern. Im Notfall sogar mehr oder weniger direkt vor dem Abflug übers Iphone. Die Hanse Merkur bietet nun eine eigene Iphone App für den Reiseversicherungsschutz im letzten Moment an. Wie in dieser Pressemitteilung leider nur oberflächlich und ohne weiter auf die Leistungen einzugehen mitgeteilt, soll die Versicherung die Bereiche Urlaubsgarantie (Reiseabbruch-Versicherung), der Reise-Kranken-, Notfall-, Unfall- und -Gepäckversicherung umfassen. Wie hoch die Prämie im Fall von echter Last Minute Versicherung über die Iphone App ist, muss man wohl selbst probieren. Die AGB´s vorher gründlich zu studieren wird wohl nicht schaden.

Linktipp

Fit genug für den Heimtransport?

Eine Reiseversicherung sollte jeder Vernünftige Mensch vor dem Urlaub abschließen. Weiß man spätenstens dann, wenn man einmal in die Bredouille gekommen ist, im Urlaub mehr als Durchfall zu haben. Nicht nur finanziell ist ein Rundumschutz eine feine Sache. Eine gute Reiseversicherung übernimmt auch die Organisation des Rücktransports. Ich hab heute morgen einen Newsletter von der Europäischen Reiseversicherung auf den Tisch bekommen bei der es genau um dieses Thema geht. Grund das Thema mal zu beleuchten.

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Täglich werden im Schnitt 2 Kunden allein von der Europäischen Reiseversicherung nach Österreich zurückgeholt. Ab 3 Tagen Krankenhausaufenthalt die zu erwarten sind, kann sich der Kunde auf Wunsch nach Hause bringen lassen.

Voraussetzung für den Rücktransport aus dem Urlaub mit dem Flugzeug ist die Transportfähigkeit des Kunden. Hier kommt die Reiseversicherung ins Spiel. Die Versicherung klärt ab, ob der Kunde „fit to fly“ ist.

  • Abklärung zwischen den behandelnden Ärzten vor Ort und den Ärzten der Versicherung
  • Gespräch mit dem Patienten: ein Mediziner klärt über die Strapazen und Risiken auf
  • Abklärung der Umstände mit der Airline die den Urlauber transportiert. Alle Maßnahmen, um den Flug durchzuführen, werden besprochen und getroffen bevor das medizinische Personal den Kunden abholt

Eine Reiseversicherung ist also nicht nur wegen der Stornoversicherung fein, sondern gibt auch im Notfall Sicherheit und Unterstützung. Man will zwar nicht vom schlimmsten ausgehen, auch eine leichter Erkrankung kann im Ausland gleich mal ins Geld gehen, sobald man einen Arzt konsultieren muss.

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