Airtours Archiv

Nachfrage nach Luxusurlaub steigt

airtours_Malediven_AnantaraLuxureisen sind gefragt, die Buchungszahlen für die TUI Luxusmarke airtours steigen stetig. Derzeit liegen die Umsatzsteigerungen für den Sommer 2013 bei 30 Prozent. Vor allem junge Reisende und Familien entdecken zunehmend die Annehmlichkeiten, die ein solcher Urlaub bietet. „Luxus zu verkaufen ist einfach. Aber den richtigen Luxus für den richtigen Gast zu finden, erfordert hohe fachliche Kompetenz“, sagt Barbara Stadlbauer-Stemp, in Österreich für die Marke airtours verantwortlich. Im Sommer 2013 können airtours Gäste ihren persönlichen Favoriten aus 12 exklusiven Bänden wählen.

Eigener Katalogband Familie
Bei airtours gibt es für Familien einen eigenen Katalogband, in dem Top-Hotels mit familiengeeignetem Service gebündelt werden. Auf einen Blick sind Kinderbetreuungsangebote und Empfehlungen für verschiedene Altersgruppen ersichtlich. Auch die möglichen Familienaktivitäten in der Umgebung werden genau beschrieben. Viele Hotels bieten spezielle Preisvorteile für Familien, in einigen Hotels übernachten die Kleinen sogar kostenlos. Etwa im Anantara Kihavah Villas auf den Malediven. Kokosnussbowling, Strandolympiaden, Kinonächte – das Kinder-Programm ist abwechslungsreich. Erholung nach dem Spiel bietet der Spa-Bereich mit Anwendungen für Kinder und Erwachsene. Bis zu zwei Kinder im Alter von zwei bis fünfzehn Jahren begleiten zwei Vollzahler kostenfrei. Eine Übernachtung inklusive Frühstück kostet ab 476 Euro pro Person in der Pool Villa. airtours Gäste erhalten einen Late Check-Out und Early Check-In, ein kostenfreies Mittagessen in ausgewählten Reisezeiträumen sowie Extra Nights.

Exklusive Yacht Kreuzfahrten

Ein Neuzugang im Segment der exklusiven Kreuzfahrten ist der airtours Reedereipartner Compagnie du Ponant. Der französische Yacht – Kreuzfahrtenanbieter ist mit drei Schiffen im airtours Katalogband Kreuzfahrten vertreten. Mit ihrem innovativen Design, der schlanken Form und der modernen technischen Ausstattung bieten die Yachten eine einzigartige Atmosphäre und ein hohes Maß an persönlichem Freiraum für die Passagiere. Die Auswahl an Speisen und erlesenen Weinen kann sich – ganz nach der kulinarischen Tradition Frankreichs – mit den besten Restaurants an Land messen. Herzlicher Service ist das Markenzeichen der Reederei. Es herrschen freie Sitzwahl und keine Kleiderordnung. Am 23. Oktober bricht die „Le Boréal“ von Colon zu einer 11-tägigen „Panama & Südamerika“-Kreuzfahrt nach Lima auf. Elf Nächte in einer Prestige Kabine zur Doppelnutzung kosten ab 3.617 Euro pro Person. Airtours-Gäste erhalten 150 Euro Bordguthaben pro Person.

Neu bei airtours: Großbritanniens rauer Süden
Seit den Olympischen Spielen 2012 ist die Nachfrage nach Luxusreisen nach Großbritannien stark gestiegen. Im Trend liegen insbesondere London und Südengland. Die Kanalinsel Jersey wartet mit außergewöhnlichen Gegensätzen auf. Hinter schroffen Küstenabschnitten liegen satt-grüne Hügel und in der ländlichen Idylle finden sich moderne Designhotels. airtours hat drei ausgewählte Top-Hotels im Programm, die zu den besten Adressen der Insel gehören. Das charmante Atlantic Hotel an der Westküste Jerseys verfügt über 50 Zimmer und ist ein idealer Rückzugsort im Naturschutzgebiet der Insel. Mit drei 18-Loch-Courses ist Jersey auch ein ideales Reiseziel für Golfer. Einer dieser Golfplätze liegt direkt auf dem sechs Hektar großen Gelände des Atlantic Hotels. Das hauseigene Gourmet-Restaurant „Ocean“ mit moderner britischer Küche gehört zu den ersten Adressen der Region. Eine Übernachtung im Golf View Room inklusive Frühstück ist ab 91 Euro pro Person buchbar.

Surprise, Surprise: airtours Hotels sind schön

Man mag dem Schreiber dieses Blogs verzeihen wenn die Artikel manchmal etwas ironisch sind. Bei vielen Pressemeldungen kann man sich´s aber einfach nur schwer verkneifen. Diese hier zum Beispiel aus dem Hause airtours ist ein gutes Beispiel für News ohne Aha – Effekt. So sind laut den Nutzern der Bewertungsplattform Tripadvisor airtours Hotels mit bei den schönsten dabei. Mit 4,3 von 5 möglichen im Durchschnitt rangieren Airtours Hotels vor denen der Konkurrenz.

airtours

Airtours Hotels sind also schöner als Hotels in den Katalogen von 1-2-fly, Neckermann und Thomas Cook. Wow – welche Erkenntnis. Wer sich die Mühe macht die Preise im Durchschnitt zu vergleichen, kommt wahrscheinlich schnell dahinter dass ein Urlaub mit airtours im Vergleich auch um einiges teurer ist als ein Urlaub mit der Konkurrenz. Äpfel mit Birnen vergleichen ist scheinbar noch immer salonfähig um seine eigene Wenigkeit zu pushen. Wie sagte schon Winston Churchill: „Glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.“

Wichtiges am Ende: alte PR – Unweisheit

Das eigentlich interessante Detail findet man am Ende der Pressemeldung. airtours Kunden können direkt auf airtours.de Ihr Hotel bewerten und die Bewertung bei tripadvisor.de online stellen. Scheint ein PR Profi am Werk gewesen zu sein….

Alles neu macht der Juni

In Hannover scheinen die Innovativtage ausgebrochen zu sein. Nachdem man dem Luxus Reiseveranstalter Airtours ein gänzlich neues Gewand verpasst hat und in Zukunft statt Luxus nur noch Ultra Luxus verkaufen will, die RIU Hotels in den Airtours Katalogen fallen diesem Trend zum Opfer, will man bei TUI den Begriff Pauschalreise streichen.

lego bausteine Rike_pixelio.de

Statt dem angestaubten Begriff Pauschalreise soll sich der Terminus Veranstalterreise durchsetzen. Finde ich gerade ungefähr so berauschend wie die Umbenennung der Airtours Kataloge in Airtours Bände.

TUI Boss Böttcher meint dazu: „Wir bieten immer weniger austauschbare Massenprodukte und sind wesentlich flexibler als vor einigen Jahren“. Mit den flexiblen Urlaubsreisen will man in Zukunft noch mehr Individualreisende in den Schoß des Veranstalters bringen. Komisch, vor wenigen Tagen noch ging die Meldung durch die Medien dass sich Kunden nach Vulkanasche und Co wieder eher zur Pauschalreise bekennen.

Wird sich an der Produktpalette wirklich was ändern? Mehr oder minder alle Reiseveranstalter setzen schon seit Jahren auf flexibles Packaging und Bausteinreisen, allen voran DERTOUR. Unterm Strich bucht man als Kunde beim klassischen Sun & Beach Urlaub doch noch immer Flug & Hotel.

Rundreisen werden auch in Zukunft eher eine Domäne der Nischenveranstalter bleiben und Backpacker werden wohl auch eher nicht ihren Trip durch Vietnam als Veranstalterreise bei der TUI buchen. Man kann dem Branchenprimus aber zumindest nicht das Bemühen nach etwas frischem Wind absprechen.

Quelle:
Touristik aktuell

Airtours im neuen Look

Der Rolls Royce unter den Reiseveranstaltern, Airtours, will seine Marke zukünftig im neuen Gewand zur Schau stellen. Wird auch Zeit. Teure Produkte verkaufen sich schlecht mit einem Logo das an alles außer Luxus denken lässt.

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Airtours präsentierte den neuen Markenauftritt.

Von der Hamburger Werbeagentur Wunderman stammen des Kaisers neue Kleider. Edel schaut der erste Katalog den ich gerade online auf wuv.de gesehen habe aus, kein Zweifel. Ob man beim Slogan allerdings nicht etwas zu dick aufgetragen hat? „Defining Luxury Travel Since 1967“. Olala….. Auch die Bezeichnung der Kataloge als „Bände“ finde ich leicht überkandidelt. „Wollen Sie mal einen Blick in den Winterband von Airtours werfen?“ Wird dem Kunden wohl eher ein Wie bitte als ein aber gerne entlocken.

Das Auftreten an und für sich scheint gefällig, die dünnere und elegantere Schriftführung passt besser zu den Luxusurlauben die man dem Konsumenten verkaufen will. Einen Ferrari holt man sich auch nicht in einer Lagerhalle ab. Auch die Farben des Logos in Schwarz – Weiß schauen wesentlich mehr nach Luxus aus als der olle blaue Schriftzug.

Was mich sehr schockiert: die neue Marke zu präsentieren und den eigenen Onlineauftritt mit dem alten Logo zu belassen ist wohl nicht wirklich professionell. Der Launch der neuen Webseite ist für 1. Juli geplant. Ob die Präsentation ein Schnellschuss war oder die Onlineabteilung hinterherhinkt ist wohl zweitrangig, peinlich ist das schon. Oder geht man bei Airtours davon aus dass die noblen Damen und Herren ohnehin nicht online nach Reisen suchen?

Was unterscheidet Reiseveranstalter voneinander?

Was eigentlich unterscheidet die Reiseveranstalter voneinander? Nähern wir uns dem Thema über das typische Verkaufsgespräch im Reisebüro. Die klassische Buchung Reisebüro läuft folgendermaßen ab:

Kunde geht ins Reisebüro >  Mitarbeiter schlägt dem Kunden Pauschalreisen mit Hotels, Transfer und Flug aus Katalog A, B und C vor,  >  Kunde wählt die Reise nach Präferenzen beim Hotel, dem Preis oder den Flugzeiten aus > Reise gebucht

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In der gelebten Realität ist es so, dass der Verkäufer im Reisebüro den Katalog je nach dem Kommissionssatz wählt den die Reiseveranstalter dem Büro zahlen. Je höher der ist, desto eher wird die Hand des Expedienten zum Katalog eines bestimmten Reiseveranstalters greifen. Bei Büros die direkt einem Reiseveranstalter unterstehen, ist die Sache ohnehin klar.Will der Kunde auf Biegen und Brechen in einem TUI Reisecenter eine DER Tour Reise buchen wird man sie ihm schon anbieten, von selber wird der Expedient den DER Katalog allerdings nicht hervorkramen.

Je nachdem ob das Hotel schön oder mies ist, der Flieger pünktlich oder nicht und der Transferbus schnell oder langsam am Ziel, wird der Kunde mit der Reise zufrieden sein. Der Reiseveranstalter der die Reise zusammenstellt und den Katalog druckt, hat außer in der Wahl der Leistungsträger eigentlich keinen Einfluss auf das Seelenheil des Kunden.

Wie unterscheiden sich also die einzelnen Reiseveranstalter? Wir haben bereits gelernt dass die Reiseveranstalter ihre Leistungsträger wählen und aus Airline + Hotel ein Package schnüren. Nun sind viele Hotels gerade in den Flugdestinationen in vielen Katalogen vertreten. Dank unterschiedlicher Preiskalkulation und Flugpreisen unterscheiden sich die Preise trotzdem leicht, auch wenn die Hotels an die verschiedenen Veranstalter im Normalfall die gleichen Preise geben.

Ein Beispiel: Airtours ist unbestritten der Premium Reiseveranstalter, während ITS und 1-2-fly auf der günstigen Seite dahintümpeln. Hat damit zu tun dass Airtours vor allem teure Hotels verkauft, während 1-2-fly mit günstigeren Hotels im 3 Sterne Segment auf die Familien abzielt. Wäre das 5 Sterne Hotel im Katalog von 1-2-fly, so wäre der Preis dort wohl annähernd der selbe.

Wo sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Reiseveranastaltern?

Im Notfall kann es sein dass der Kunde die Reiseleitung seines Reiseveranstalters in Anspruch nehmen muss. Auch dann sind oft zwischen den einzelnen Veranstaltern keine Unterschiede, erfolgt doch die Reiseleitung und Gästebetreuung oft über eine Agentur, die wiederum mehrere Reiseveranstalter bedient.

Ein klein wenig könnte man zumindest die Extraleistungen hervorheben. Zug zum Flug, Obstkorb am Zimmer, Begrüßungscocktail, Solariummünze. Auch Reisebediungen und Stornogebühren können sich unterscheiden, tun es aber in der Praxis nicht wirklich. Im Grunde genommen fallen die aber nicht ins Gewicht und geben selten den Ausschlag über Sein oder Nichtsein.

Nicht immer entscheidet der Kunde nach dem Preis, schon gar nicht nach der ihm unbekannten Reiseleitung vor Ort und noch weniger danach, ob Veranstalter A einen gratis Kindereisbecher am Nachmittag des zweiten Urlaubstages hat den Veranstalter B nicht bietet.

Image ist alles

In der Leistung unterscheiden sich die Reiseveranstalter kaum. Wie so oft im Leben, ist es das Image einer Marke das schlussendlich den Ausschlag zur Buchung gibt. Wenn in 2 Katalogen ein und das selbe Hotel zum gleichen Preis zu haben sind, wird der Kunde nach Sympathie und Image des Reiseveranstalters entscheiden. „Den kenn ich, dem vertrau ich!“

1-2-fly, ITS und die Direktveranstalter wie Berge & Meer sind die Dacia der Reisebranche. Der Ruf ist bedeutend schlechter als die Qualität. Niemand mag sie eigentlich, keiner steht zu ihnen, sie haben keine Fans, aber viele Käufer.

Die untere Mittelklasse sind Neckermann und FTI. Ich würde sie mit Fiat vergleichen. Sie haben schon ihren Preis, das Verhältnis Preis Leistung ist durchaus noch OK, wobei sie recht anfällig für kleine WehWehchen sind.

Eine Stufe darüber sehe ich Thomas Cook und TUI. Thomas Cook würde ich mit einem schnittigen Peugeot bezeichnen, TUI mit einem VW Golf. Beide sind zuverlässig, haben ein gewisses Image des teuren aber noch leistbaren. TUI ist etwas spießiger und teurer als Thomas Cook. Solide Mittelklasse mit Hang zum teuren. Bei beiden Marken zahlt man definitiv den Namen mit. Ebenfalls in diese Klasse fällt DERTOUR. Ich würde sagen der Bausteinspezialist entspricht einem Volvo.

Ganz oben steht Airtours. Der Mercedes unter den Reiseveranstaltern. Man zahlt für den Namen, es ist Prestige ihn zu fahren, die Leistung ist allerdings auch so gut dass es niemals Beschwerden geben wird. Für alle die es sich leisten können.

Soweit alles klar? Na dann, viel Spaß beim Urlaub buchen.

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