Airlines Archiv

Fragen eines Reisenden

Gestern beruflich im Zug von Innsbruck nach Frankfurt und Frankfurt nach München, heute per Flugzeug von München nach Lanzarote in den Familienurlaub. Nicht gerade ein Abenteuer, zugegebenermaßen. Einige Fragen an die Touristik liegen einem nach 2 Tagen on the road aber auf der Zunge rund um das Mysterium Reise.

Warum kann man am Innsbrucker Hauptbahnhof ein Ticket Innsbruck – München – Frankfurt – retour lösen, nicht aber Frankfurt – München?
Warum muss man beim Kauf eines Flugtickets seinen Namen angeben und kann diesen nicht mehr ändern lassen ohne horrende Gebühren zu zahlen?
Warum trinkt man im Flugzeug Tomatensaft?
Warum haben sich Terroristen so auf Flugzeuge eingeschossen und sprengen keine Züge in die Luft?
Warum ist Fliegen teils günstiger als die Bahn, bekommt man doch im Flugzeug Getränke, kann in der Bahn nichtmal das Wasser aus dem Wasserhahn trinken?
Warum sind Bahnhofshallen immer mindestens 15 m hoch, sind dich die einfahrenden Züge nicht annähernd so groß?
Warum sind Stewardessen meist rank und schlank während Zugbegleiterinnen durch die Gänge rollen?
Warum ist es mir nicht erlaubt mein Haargel im Handgepäck zu transportieren während der Passagier vor mir mit Wanderstöcken durch die Kontrolle spaziert?
Warum schreiben Deutsche Bahn und Lufthansa W-Lan aus, wenn es doch zu 99,9% nicht funktioniert?

Durchaus gute Fragen, auf die ich wahrscheinlich nie eine Antwort bekommen werde. In diesem Sinne verabschiede ich mich mit diesem Artikel in den wohlverdienten Urlaub.

Singapore Airlines Sonderangebot

Ein besonders tolles Angebot, das ich euch nicht vorenthalten möchte, hat vor kurzem Singapore Airlines herausgegeben. In den kommenden Monaten kann man für wenig Geld, in meinem Fall inklusive Taxen und Gebühren 350 €, mit der A380 wahlweise nach New York oder Singapur direkt ab Frankfurt abheben. Bei diesem unmoralischen Angebot konnte ich, oder besser gesagt meine Frau die das Angebot entdeckte, nicht widerstehen. Somit wird der Reisejunkie vom 21.-27. Jänner in Singapur verweilen. New York im Jänner ist doch eher was für Frosti den Frostbären während Singapur bei uns mit tropischen Temperaturen und mindestens genausoviel zu sehen punkten konnte. Besonders freue ich mich aufs Kaugummikauen dort, das anscheinend wie so vieles andere unter Strafe steht. Ich werde euch in den kommenden Monaten bis zum Grand Depart auf jeden Fall am Laufenden halten über die Reiseplanung für das Projekt Singapur 2012.

Kampf der Flughafen-Nacktheit

Daten- und Personenschützer aller Welt können sich über einen Erfolg zur Wahrung der Privatspähre freuen. Technologieunternehmen hingegen haben einen Schlag ins Gesicht zu verdauen. Die Bodyscanner Ära hat in Europa zumindest erstmals ausgedient. Die Geräte, die uns vor Terroristen in der Luft schützen sollen, sind zu fehleranfällig, so der offizielle Tenor aller Airports die Körperscanner bei ihren Gates im Einsatz hatten. Ob es nicht vielleicht auch an den horrenden Kosten hängt?

Betrachten wir die Sache mal von der logischen Seite. In Europa werden Körperscanner auf Flughäfen eingesezt. In den Zielregionen und Urlaubsländern, von wo aus die Flugzeuge irgendwann mal wieder retour kommen wie Ägypten, Tunesien, der Türkei etc etc wohl eher nicht. Solange die Bodyscanner nicht weltweit mit einem Standard eingesetzt werden, ist das ganze sinnlos. Wer mal auf einem Inlandsflug in Ägypten war, weiß wie lasch hier die Sicherheitsvorkehrungen gehandhabt werden. Vom Körperscanner-Bedarf ist man noch meilenweit entfernt.

Wahrscheinlich hat mittlerweile auch die Airport Lobby gegenüber der Technologie Lobby in der Politik ein besseres Standing. Für die Flughäfen, und somit in weiterer Folge auch für Airlines und für uns Passagiere, sind Bodyscanner echte Preistreiber der schlimmsten Sorte. Während also beim Einsatz der Dinger einige wenige verdienen, die wahrscheinlich mal eine gute Lobby hatten, verlieren viele echtes Geld, die jetzt die bessere Lobby haben.

Ganz nebenbei wird es wahrscheinlich dann schon auch stimmen, dass die Bodyscanner wirklich fehleranfällig sind und mehr Arbeit verursachen als tatsächlich abnehmen. Unterm Strich ist jedes System ohnehin nur so gut, wie die Mitarbeiter die es bedienen. Und hier gibt es bestimmt beim bestehenden System noch massenhaft Verbesserungspotential in der Sicherheit. Uns als Konsumenten bleibt das Tragen von Anti-X-Ray-Unterwäsche erstmals erspart. 😉

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Das Airport Chaos

Seit dem 11. September 2011 sind Urlauber und Reisende einiges gewohnt. Teilweise sinnlose Schikanen beim Einchecken, Regeln, die unüberschaubar sind für den Einzelnen was denn nun erlaubt ist und was nicht sowie hohe Gebühren für Hand- und Übergepäck. Nach dem Tod Osama Bin Ladens drohen uns mit Sicherheit nochmals Verschärfungen auf Reisen. Der größte Klamauk aber ist wohl die neue Regelung rund um das Mitnehmen von Flüssigkeiten an Bord von Flugzeugen.Wer bitte soll sich in diesem Chaos noch auskennen?

Für Transitpassagiere, die von außereuropäischen Flughäfen aus nach Deutschland einreisen und von dort aus weiterfliegen, wird die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck erleichtert. Übersetzt: Wer außerhalb von Europa ein Flugzeug betritt und in Deutschland umsteigt, kann sich über lockerere Maßnahmen bei der Kontrolle freuen und seine Dose Cola an Bord mitnehmen. Einsteigen in Istanbul, umsteigen in Frankfurt, weiter nach Wien ist also was anderes als direkt von Istanbul direkt nach Wien? Zumindest im Moment, ich denke, dass diese Regelung mit den jüngsten Entwicklungen wieder fallen wird. Mehr dazu hier.

Die Frage ist: wann fallen diese dämlichen Bestimmungen? Fliegen muss einfacher werden. Jeder vernünftige Terrorist ist angehalten, eine U-Bahn in die Luft zu sprengen und die Finger von Flugzeugen zu lassen. Jeder vernünftige Mensch ist angehalten, beim Einchecken nicht selbst zum Terroristen zu werden.

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Heldenhafte Stewardess vereitelt Entführung

Und da soll nochmals jemand sagen, Stewardessen sind nicht mehr als Saftschubsen in der Luft. Eine heldenhafte Stewardess konnte einen Mann überwältigen, der ganz offensichtlich mit sich selbst und der Welt nicht im Klaren ist, und eine Maschine nach Lybien entführen wollte.

Ein 48jähriger Kasache attackierte am Flug von Paris nach Rom eine Stewardess mit einer Nagelfeile. Er verlangte, dass die Maschine statt Rom Tripolis in Lybien anfliegt. Nachdem der Mann unschädlich gemacht wurde, verabreichte ihm ein Arzt ein Beruhigungsmittel direkt an Bord. Warum der Mann die Tat beging, steht noch nicht fest. Terrorist soll er keiner sein.

Zwei Fragen bleiben offen:

1) Wie schafft es ein Mann, eine Nagelfeile durch die Sicherheitskontrollen zu bringen?
2) Warum hat ein Arzt ein Beruhigungsmittel mit an Bord?

Wir verbeugen uns auf jeden Fall vor der heldenhaften Saftschubse der Alitalia!

Quelle: spiegel.de

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Coole Clips: Turkish Airlines Werbung

Eine Airline ist wie die andere? Ganz bestimmt nicht was die Qualität der Werbespots anbelangt. Coole Videoclips von Turkish Airlines mit den Kickern von Manchester United und dem FC Barcelona

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Meine Rennstrecke: Salzburg – Frankfurt – Salzburg

Jeder Vielflieger hat soetwas wie eine Rennstrecke, d.h. ein Verbindung, die er oft fliegt. Meine Rennstrecke Salzburg-Frankfurt-Salzburg. Ich bin auf dieser Verbindung wöchentlich, öfters sogar mehrmals in einer Woche unterwegs

Salzburg – Frankfurt – Salzburg: Home, sweet Home

Das schöne an Rennstrecken ist, man ist mit dem Service-Angebot vertraut. Man weiß genau, wie der Service-Ablauf funktioniert und was man zu erwarten hat. Noch schöner ist, wenn einem die Flugbegleiter persönlich kennen und man mit einem wunderschönen Guten Morgen um 6.00 Uhr in der Früh empfangen wird. Dann wird gleich nach dem Abflug ein frischer Kaffee gebracht und das Frühstück serviert. Gut gefrühstückt landet man dann ca. 45 Minuten später in Frankfurt.

flugzeug aeroflot by_ich_pixelio.de

Meistens gehts für mich dann am Nachmittag wieder retour. Eine neue Crew begrüßt einem an Bord wieder persönlich und bringt gleich nach dem Start einen kleinen Snack mit Getränke. Auch hier ist man spätestens in 45 Minuten wieder in Salzburg. Wenn ich denke, ich müsste wöchentlich diese Strecke mit dem Auto zurücklegen, dann würde ich jährlich ca. 40.000 km mit dem Auto mehr unterwegs sein. Und das ohne freundliches Lächeln, Frühstück und Kaffee.

Bild © ich / pixelio.de

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Frankfurt Airport – Eine Hassliebe

Wer kennt ihn nicht: Frankfurt International Airport (FRA). Wenn ich auf einen Interkontinentalflug umsteige, dann in Frankfurt. Die Wege sind lang, doch mit ein paar Tricks kann man es sich schon ein wenig bequemer und kürzer machen.

Alle Star-Alliance Flüge gehen vom Terminal 1 aus. Terminal 1 ist in Fluggastbereiche A,B und C unterteilt. Wenn man am Gate A42 ankommt und am Gate C16 wegfliegt, dann legt man eine Wegstrecke von 2 km zurück.

2 km quer durch den Frankfurter Flughafen

Man könnte sagen, die 2 km sind historisch gewachsen. Der Flughafen ist immer erweitert worden, d.h. zum Fluggastbereich A, kam dann B und später noch C hinzu. Gerade wird ja am Fluggastbereich A0 gebaut, der auch für den A380 der Lufthansa genutzt werden soll.

Tipps fürs Umsteigen am Frankfurt Airport

  • Das Terminal 1 und 2 ist mit dem Skytrain verbunden. Wenn man diese Verbindung nutzt, dann spart man sich viele Wegkilometer.
  • Im Terminal 1 sind der Fluggastbereich A und B durch einen unterirdischen Tunnel verbunden.
  • Generell gilt, der Beschilderung zu folgen, doch wenn man z.B. bei Gate A11 ankommt und dann auf C1/2 weiterfliegt, dann lohnt sich der Weg über den öffentlichen Bereich.
  • Umsteigezeiten von 45 Minuten sind meistens nicht machbar. Man sollte schon genügend Zeit zum Umsteigen einplanen.
  • Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Spaß beim Jetten. Wenn man sich zurecht findet, ist der Airport Frankfurt einer der schönsten Europas.

    Bild © Pauline / pixelio.de

    Lasst uns feiern: Hamburg bekommt den Bodyscanner

    Ein kleiner Tag für den normalen Bürger, ein großer Tag für uns Touristiker. Nicht nur ist heute Welt Tourismus Tag, auch gehen der ersten Bodyscanner am Hamburger Flughafen an den Start. Man möchte meinen dass Terror und Drangalierung der Passagiere auf Flughäfen abnehmen, genau das Gegenteil ist der Fall. Mit den Bodyscannern erfährt die Kontrolle von Otto Normalbürger ein neues Level.

    Bodyscanner am Flughafen Hamburg: #FAIL?

    In Italien waren die umstrittenen Bodyscanner bereits im Einsatz. Auf den Flughäfen von Palermo, Rom und Venedig wurden die Dinger allerdings nach einer Testphase von einem halben Jahr wieder abgestellt. Weder sind die Ergebnisse besonders gut, noch ist eine Zeitersparnis respektive dem normalen Begrabschen fest zu stellen. Am Hamburger Flughafen scheint man diese Ergebnisse getrost zu ignorieren. Die Italiener werden das schon nicht besonders gut können. Deutsche Bodyscanner werden mit deutscher Gründlichkeit wohl auch andere Resultate erzielen. Im ersten Schritt werden die Bodyscanner am Hamburger Flughafen mal für 6 Monate getestet. Wer nicht will, muss sich dem virtuellen Strip nicht unterziehen.

    Bodyscanner auch auf Österreichischen Flughäfen?

    Man darf gespannt sein, wann wir kleinen Österreicher es dem großen Bruder aus dem Norden nachmachen und auch auf österreichischen Flughäfen Bodyscanner auf die Passagiere warten vor dem Urlaub. Andererseits: viel nerviger als der Striptease kann auch eine Nacktdarstellung am Bildschirm nicht sein.

    Bild copyright by Alexandra Bucurescu / pixelio.de

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    Luftverkehrssteuer: am Ende zahlt doch der Kunde…

    Die Luftverkehrssteuer die seit Anfang September in Deutschland in Kraft ist, bewegt die Gemüter. Zu Recht! Der Fiskus verlangt von den Airlines je nach Flug bis zu 45 € pro Passagier. Kurzstrecke 8 €, Mittelstrecke 25 €, Langstrecke 45 €, so lautet die Abstufung der Gebühren die ab sofort fällig sind.

    Luftverkehrssteuer: Airlines wälzen ab auf den Kunden

    Ein schöner Zug der Deutschen Bundesregierung. Statt Lohn- oder Einkommensteuer und somit der Bürger werden Unternehmen besteuert. Zumindest am Papier. Denn die Airlines wälzen die Gebühren natürlich ab. Wer würde das nicht so machen. Unterm Strich bezahlt also doch wieder Otto Normalverbraucher die Steuer. Würde ich auch so machen, zumal es ja keine Pippifax Beträge sind.

    Reiseveranstalter: Luftverkehrssteuer + Spesen

    Noch besser treiben es die Reiseveranstalter. Die Branchenprimi TUI und Thomas Cook haben schon angekündigt die Luftverkehrssteuer nicht nur aufzuschlagen, sondern auch noch zu verprovisionieren. Na Bravo. Gut 10 % werden nochmals draufgehaut. Aus 8 € mach 9 €, aus 25 mach 28 und aus 45 mach 50. Neckermann und viele andere überlegen noch, ich bin mir aber ziemlich sicher dass man auch hier zum Schluss kommt dass man die Luftverkehrssteuer verprovisionieren muss.

    Das ganze wird von Seiten der Reiseveranstalter folgendermaßen argumentiert, dass man den Reisebüros die Kommission ja auf den Gesamtpreis der Reise zahlen muss. Zudem falle zusätzlicher Verwaltungsaufwand für die Steuer an. Verständlich, obwohl kundenfreundlich anders ausschaut. Eine Pauschalreise kann also schnell mal um 200 € teurer werden. Peanuts oder nicht?

    Billigairlines noch unsicher über Luftverkehrssteuer

    Zumindest gibt man keine falschen Versprechen wie so manche Billig Airline. Hier wird zum Beispiel bei Easyjet und Ryanair noch herumgemurkst. Man wisse noch nicht…. Standardmäßig wohl kaum… Auf gewissen Flügen aber sehr wohl…. Kann mir kaum vorstellen dass bei Flügen um 99 € inklusive Steuern und Taxen dann auch die Luftverkehrssteuer in Höhe von 8 € mit drinnen sein kann / wird.

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