Sind die besten Fußballnationen zugleich auch gute Reiseziele?

Der nächste Sommer wird wieder früher als gedacht vor der Tür stehen. Es handelt sich um Reisezeit und viele Menschen möchten einmal weit weg aus Österreich, um so richtig zu entspannen. Heute soll der Blick auf etwas ganz Spezielles gerichtet werden: Sind die besten Fußballnationen zugleich auch gute Reiseziele oder lohnt sich der Trip nicht wirklich?

Von Zidane bis Ribéry: Frankreich

Quelle: matteini marlene via Twitter

Eine der größten Fußballnationen Europas lohnt sich ohne Zweifel auch im Hinblick auf eine sommerliche Reise. Frankreich hat extrem viel zu bieten, sei es für diejenigen, die sich in der Metropole Paris austoben wollen, oder jene, die es eher ruhig auf dem Land mögen. Selbst die Nicht-Fußballfans unter uns kennen vermutlich alle die Namen Zinedine Zidane oder Franck Ribéry. Alle waren ihrerzeit ein Produkt der starken französischen Nachwuchsförderung, die unzählige gute Sportler hervorgebracht hat. Nicht nur deshalb ist Frankreich in den Fußball-Wetten gemeinsam mit Deutschland der größte Anwärter auf den WM-Titel 2018 in Russland (Quote von 6,50 am 27. September). Gespielt wird dann unter anderem auch in der überaus sehenswerten Mittelmeer-Stadt Marseille. Die Metropole am Hafen wurde nachdrücklich durch die unzähligen Einwanderer geprägt und bietet nicht nur viele gelungene Szenerien. Stattdessen lohnt sich durch diese vielen unterschiedlichen Einflüsse auch die kulinarische Seite. Der frische Fang aus dem Meer ist immer ein Genuss.

Brasilien: Von Ronaldo bis Neymar

Brasilien weckt nicht nur bei den Fußball-Fans von Ronaldo bis hin zu Rivaldo, Ronaldinho und Neymar große Sehnsucht. Auch jene, die einfach nur an schöner Natur interessiert sind, finden im großen Land alles, was das Herz begehrt. Vom Großstadtdschungel Rio de Janeiro, der trotzdem mit Copacabana, wahnsinnig freundlichen Menschen und vielem mehr punkten kann, bis hin zum verschlungenen Amazonas-Gebiet, wird es mehr zu sehen geben, als in einem Urlaub möglich ist. Trotz allem gibt es an dieser Stelle auch deutliche Zweifel zu äußern, denn die politische Situation in Brasilien macht einen Urlaub momentan nicht besonders empfehlenswert. Korruption und Chaos inklusive Demonstrationen beherrschen die Lage im Land, das sich mit Fußball-WM und Olympischen Spielen in zwei Jahren etwas übernommen hat.

Von Xavi bis Torres: Spanien

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Quelle: Azamara Club Cruises via Twitter

Ein Urlaub in Spanien geht eigentlich immer, oder? Hier stellt sich einmal mehr heraus, dass die besten Fußballnationen auch abseits des runden Leders einiges zu bieten haben. Das Land auf der iberischen Halbinsel punktet mit wunderbaren Stränden (leider im Sommer etwas voll) und Städten, die teils märchenhaft aussehen, etwa Barcelona. Von der Sagrada Família, über La Rambla bis hin zum bereits 1868 eröffneten Vergnügungspark Tibidabo: Langweilig wird keinem Urlauber beim Trip an Spaniens Ostküste. Die Balearen mit Menorca, Mallorca und Ibiza bieten eine noch andere Ebene der Entspannung, fernab von jeglichem Großstadtflair. Stattdessen bieten sich den Besuchern auf Mallorca malerische, romantische Bergdörfer, etwa in Galilea. Hier existiert eine wunderschöne Hanglage mit toller Aussicht, gepflegter Umgebung sowie vielen bunten Blumen. Insbesondere die Naturliebhaber kommen in diesen Regionen auf ihre Kosten.

Zusammenfassend lässt sich schließen, dass Fußballnationen oft auch ohne den Ball extrem viel zu bieten haben. Vor allem die Länder Europas sind dabei immer eine Reise wert. Andere, etwa in Südamerika, haben traditionell mit vielen Problemen wie Armut und Korruption zu kämpfen, sind bei entsprechender Planung jedoch ebenso sehenswert.