Hochwertiges Futter steigert den Gewinn

Damit aus einem Ferkel in möglichst kurzer Zeit ein kräftiges und gesundes Tier wird, müssen Landwirte viel Geld in die optimalen Mastbedingungen investieren. Gerade kleine Betriebe rechnen häufig mit jedem Cent. Zudem variieren die Preise der unterschiedlichen Futtermittel enorm. Der Rückgriff auf günstige Getreide- und Eiweißkomponenten mag da verführerisch erscheinen, lässt sich hierbei auf den ersten Blick eine Menge Geld sparen. Geld, das jedoch an anderer Stelle wieder investiert werden muss.
Mastschweine sind anspruchsvoll
Den Herstellern von Schweinefutter sind vom Gesetzgeber her enge Grenzen gesetzt, was beispielsweise die Konzentration der Schwermetalle Kupfer oder Eisen in der Nahrung betrifft. Da es sich bei diesen Vorgaben lediglich um Höchstwerte handelt, sagt die Zulassung eines Futtermittels nichts über seine tatsächliche Qualität aus. Grundlegendes zum Thema Futtermittel finden Interessierte unter https://www.agrarnetz.com/thema/schweinemast. Weil das Immunsystem von Ferkeln enorm krankheitsanfällig ist, bedarf es beispielsweise einer optimalen Nährstoffzusammensetzung. Nur so können die jungen Tiere schnell Gewicht und Abwehrkräfte aufbauen. Dementsprechend früh können sie gemästet werden und setzen darüber hinaus hochwertiges Fleisch an, das wiederum zu einem guten Preis verkauft werden kann.
Optimale Futtermittel reduzieren Folgekosten
Eine ausgewogene Futtermischung, auf der Grundlage von Getreide mit einem hohen Anteil an Proteinen, wie ihn beispielsweise heimische Eiweißträger bieten, lässt die Tiere nicht nur schneller wachsen. Sie mindert auch diverse Folgekosten, die man gerade, wenn das Geld knapp ist, gerne übersieht. Dazu gehören beispielsweise die Kosten für die veterinärmedizinische Behandlung oder gar den Verlust kranker Tiere. Darüber hinaus verstärken minderwertige Futtermittel die Ammoniakkonzentration der Stallluft. Was wiederum dazu führt, dass die Tiere weniger fressen und ihr Zielgewicht langsamer erreichen.