Knigge im Urlaub

Sich im Urlaub mal so richtig entspannen. Für viele Urlauber gehört es dazu, eine Woche oder länger nur das Allernötigste an Kleidung am Leib zu tragen. Natürlich, es ist heiß, Termine gibt es keine und so tragisch soll man das nicht sehen wenn Herr Horst Horstowitsch seinen Bauch in der prallen Sonne im Stadtzentrum präsentiert. Schließlich hat es doch einiges an Geld, Zeit und Mühe gekostet ihn zu solch stattlicher und achtbarer Größe aufzublasen.

Strandkleidung nur am Strand

Mal ganz ehrlich: geht ihr zu Hause nach dem Freibad im Bikini oder oben ohne in die Stadt? Wohl eher nicht. Warum also im Urlaub? In vielen Urlaubsorten, vor allem in Italien, hat man mittlerweile reagiert. War es früher nur in Gaststätten außerhalb der Strand- und Badezone nicht gerne gesehen dass man in Badekleidung als Tourist auftaucht, ist es mittlerweile bei Strafe verboten das zu machen.

Klar, kann man jetzt sagen: Italiener, Kroaten, Griechen und Türken, Abzocker, mit uns Urlaubern kann man es ja machen. Ich denke aber uns würde es zu Hause auch stören wenn eine Horde Urlauber durch die Stadt schwankt, Bauch – Beine – Po präsentierend, während wir nach dem Büro normal gekleidet zu Abend essen. Anzug und Krawatte müssen auch nicht sein, es gibt aber kurze Hosen und T-Shirts als goldenen Mittelweg.

In der Badehose in die Kirche

Wer im Urlaub Kirchen, Moscheen und Klöster besichtigen möchte, sollte sich ebenfalls an die Spielregeln halten die da lauten: halte Schenkel und Schultern bedeckt. Wem es zu heiß ist, der muss eben verzichten. Ich zum Beispiel war schon zwei Mal in Rom, habe es aber noch nie geschafft mich zu überwinden bei 40 Grad im Schatten zum Petersdom in langen Hosen zu kämpfen.

Begrüßung im Ausland

Bussi links, Bussi rechts. In Österreich ganz normal, in England oder Skandinavien ein Einschnitt in die Privatsphäre. Hier ist der Handschlag das höchste der Gefühle. Anders dagegen in Rumänien. Hier busseln sich schon auch mal Männer ab. In den USA ist die Umarmung dagegen fast schon Standard.

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Grüßen im Ausland. Wie nun?