Von Ost nach West

Winding road at Arches National Park, Utah

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Ein Jahr ist es her dass mein Bloggerkollege Andre die USA in einer heroischen Alleinfahrt von Ost nach West durchquert hat. Mittlerweile habe ich mich mit ihm auch schon mal auf ein Bier getroffen und mir von seiner Reise ein wenig erzählen lassen. Für einen Gastartikel war er zu faul, deshalb meine Zusammenfassung in aller Kürze.

Nach der Landung in Washington DC fuhr er erstmal die Ostküste entlang. Boston und New York (dafür ist er mittlerweile ein echter Spezialist, als Baseball Fan quasi Dauergast dort) waren die ersten Stationen einer Reise die ihn über knapp 6000 km bis nach San Diego führen sollten. Highlights der USA Reise quer durch waren von allem die großen Städte. Als Elvis Fan erzählte Andi ganz begeistert vom Elvis Museum im Memphis in Tennesse. Auch das Wunderland von Las Vegas hat ihn schwerst beeindruckt. 5 Tage lang war er in der Wüstenstadt ohne auch nur einmal den einarmigen Banditen am Arm zu rupfen, sich an einen Pokertisch zu setzen, zu heiraten oder am Dach aufzuwachen. Der Hoover Damm war ein weiteres Highlight.

Las Vegas welcome sign

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Enttäuscht hingegen war er erwartungsgemäß vom Mittleren Westen. Ein kleines Kaff voll mit Hinterwäldlern neben dem anderen. Dazu endlos lange Straßen die unter dem Mietwagen dahinratterten, trostlose Motels, die klassischen Diners mit Pommes und Burger und Truck Stops wie im schlechten Neo-Western. Ebenfalls eine Enttäuschung war Los Angeles. So gar nix von Glamour und Glitzer, ein mieses Downtown und wenig erbauliche Strände. Auch Hollywood kann nicht halten was es verspricht mit Ausnahme der Universal Studios.

Nicht ohne bei so einer Reise sind natürlich auch die Kosten. Summa Summarum hat er in 4 Wochen Reise mit allem Drum und Dran fast 6000 € verbrannt. Der Mietwagen von Sixt samt Benzin waren der kleinste Faktor, die Hotels sind aber trotz schlechter Qualität sauteuer. Auch die Eintritte schlagen zu Buche und essen sollte man auch noch. Nachdem er in den letzten Jahren in Australien, Island, Japan und den USA auf langer Reise war, scheint die Entscheidung recht eindeutig auf die USA als am wenigsten reizvolles Ziel zu fallen.

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