Reiseberichte Archiv

7 days to go

Die Tage werden kürzer, ebenso geht es mit der Zeit bis zu meinem Aufbruch nach Indien. Heute in einer Woche werde ich mit dem Zug nach Wien düsen, morgen in einer Woche steht der Abflug nach Delhi am Programm, übermorgen in einer Woche steige ich dann nach in Leh aus dem Flieger aus. Von Wien aus nach Leh werden es fast 24 h Reisezeit sein bis zur finalen Ankunft. Nach dem mich das aber kaum erschrecken. Ich freue mich trotz der anstehenden Strapazen schon riesig auf die Reise!

Derzeit lese ich mich gerade nochmals intensiv ins Thema Ladakh ein. Ich habe nochmals bei meinem Reiseveranstalter Laxami Reisen in Hamburg nachgefragt. Ich gehe nicht wie gedacht auf Gruppenreise, sondern werde Ladakh recht einsam und allein gemeinsam mit meinem Führer erkunden. Höhepunkt wird die Radtour auf den Khardung La sowie die Besteigung des Kang Yatze mit 6200 m sein.

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Von Ost nach West

Winding road at Arches National Park, Utah

copyright by Andy - fotolia.com

Ein Jahr ist es her dass mein Bloggerkollege Andre die USA in einer heroischen Alleinfahrt von Ost nach West durchquert hat. Mittlerweile habe ich mich mit ihm auch schon mal auf ein Bier getroffen und mir von seiner Reise ein wenig erzählen lassen. Für einen Gastartikel war er zu faul, deshalb meine Zusammenfassung in aller Kürze.

Nach der Landung in Washington DC fuhr er erstmal die Ostküste entlang. Boston und New York (dafür ist er mittlerweile ein echter Spezialist, als Baseball Fan quasi Dauergast dort) waren die ersten Stationen einer Reise die ihn über knapp 6000 km bis nach San Diego führen sollten. Highlights der USA Reise quer durch waren von allem die großen Städte. Als Elvis Fan erzählte Andi ganz begeistert vom Elvis Museum im Memphis in Tennesse. Auch das Wunderland von Las Vegas hat ihn schwerst beeindruckt. 5 Tage lang war er in der Wüstenstadt ohne auch nur einmal den einarmigen Banditen am Arm zu rupfen, sich an einen Pokertisch zu setzen, zu heiraten oder am Dach aufzuwachen. Der Hoover Damm war ein weiteres Highlight.

Las Vegas welcome sign

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Enttäuscht hingegen war er erwartungsgemäß vom Mittleren Westen. Ein kleines Kaff voll mit Hinterwäldlern neben dem anderen. Dazu endlos lange Straßen die unter dem Mietwagen dahinratterten, trostlose Motels, die klassischen Diners mit Pommes und Burger und Truck Stops wie im schlechten Neo-Western. Ebenfalls eine Enttäuschung war Los Angeles. So gar nix von Glamour und Glitzer, ein mieses Downtown und wenig erbauliche Strände. Auch Hollywood kann nicht halten was es verspricht mit Ausnahme der Universal Studios.

Nicht ohne bei so einer Reise sind natürlich auch die Kosten. Summa Summarum hat er in 4 Wochen Reise mit allem Drum und Dran fast 6000 € verbrannt. Der Mietwagen von Sixt samt Benzin waren der kleinste Faktor, die Hotels sind aber trotz schlechter Qualität sauteuer. Auch die Eintritte schlagen zu Buche und essen sollte man auch noch. Nachdem er in den letzten Jahren in Australien, Island, Japan und den USA auf langer Reise war, scheint die Entscheidung recht eindeutig auf die USA als am wenigsten reizvolles Ziel zu fallen.

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Reiseland Venezuela

Das Reiseland Venezuela in Südamerika ist besonders beliebt bei Individualtouristen. Neben zahlreichen Nationalparks gibt es in Venezuela einzigartige Landschaften, die gerade von Rucksacktouristen sehr geschätzt werden. Flüge nach Venezuela gibt es ab allen großen Städten Europas, ganz egal ob ab Frankfurt, Paris, Madrid oder Rom gibt es tägliche Flüge in die venezolanische Hauptstadt Caracas. Besonders in Caracas ist es empfehlenswert sich vorab ein Hotel zu reservieren, um sich nach der Ankunft um nichts mehr kümmern zu müssen. Es besteht die Möglichkeit sich eine vorgefertigte Reise von einem Reiseanbieter vorab zu buchen oder selbst im Land interessante Touren und Lodges zu reservieren, gerade in der Hochsaison sollte frühzeitig gebucht werden.

Zu den schönsten Touren in Venezuela zählen Ausflüge rund um Merida. In Merida ist der Andenbeginn und die Region ist landschaftlich besonders reizvoll. Sehr empfehlenswert ist eine Los Nevados Trekkingtour, eine gute  Möglichkeit um die ansässigen Bauern und die Vegetation der Bergregion näher kennenzulernen. Zudem lässt sich ab Merida sehr gut der Llanos besuchen, eine Savannenlandschaft mit mehr als 350 Tierarten, besonders Tier-und Naturliebhaber ans Herz zu legen. Weitere interessante Landschaften sind gerade in Ostvenezuela die Gran Sabana, hier gibt es verschiedenste Tourmöglichkeiten, von Jeeptouren bis hin zu Trekkingtouren alles. In der Gran Sabana ist der berühmte Angelfall mit einer Fallhöhe von 980 m zu finden. Der welthöchste Wasserfall liegt im Canaima Nationalpark, der zugleich einer der ältesten Nationalparks seiner Art in Venezuela ist. Die Guides bei den Touren rund um den Salto Angel sind die Pemon Indianer, die ihre Natur besser kennen als jeder Andere. Jedoch hat der Osten des Landes mit dem Roraima Trekking an der brasilianischen Grenze und dem Orinoco Delta noch mehr zu bieten. Das Orinoco Delta ist eine Sumpflandschaft mit Dschungelcamps, mit sehr guten Möglichkeiten den Dschungel genauer zu beobachten. Ein weiteres Highlight ist das Humboldt Trekking auf der Route Alexander von Humboldts, inmitten traumhafter Natur und einer einmaligen grünen Hügellandschaft.

Für einen Abschluss einer jeden Reise nach Venezuela bietet sich der Aufenthalt auf einer der zahlreichen Karibikinseln an. Die beiden schönsten Inseln Venezuelas sind Margarita und Los Roques, beide Inseln sind komplett unterschiedlich. Margarita hat zahlreiche Hotels und ist auf All Inklusive eingestellt und in Los Roques gibt es nur kleine Posadas und alles geht sehr familiär zu.

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Atemlos in Leh (Ladakh)

Einen tollen Reisebericht samt Fotos hat mir Peter Keller aus der Schweiz zugesandt. Lesend steigt die Vorfreude auf meine eigene Ladakh Reise. Vielen Dank lieber Peter an dieser Stelle.

Fast geheiratet, fast aufgefressen, ganz hingerissen

Im Verlauf unserer Indien-Reise war auch ein Aufenthalt in Ladakh geplant. Um 05.35 Uhr stiegen wir in Delhi in die Maschine. Etwas mehr als eine Stunde später beneidete mich Gerhard bereits um meinen Platz am Fenster: perfekte Aussicht auf den Himalaya. Der Flieger machte eine grosse Schleife durch die Täler, bevor er holprig landete. Leh liegt auf ca. 3500m. Das machte sich beim Ausstieg auch direkt in Form eines leichten Schwindelgefühls bemerkbar. Vielleicht lag es auch einfach an der Müdigkeit. Jedenfalls erreichten wir bald unser Hotel. Auf dem Parkplatz davor gab es ein regelrechtes Harley-Treffen. Wir waren wohl die einzigen Nicht-Biker-Gäste. Aufgrund der tausenden Warnungen, die wir von Bekannten erhalten hatten, wollten wir den ersten Tag zwecks Aklimatisierung extrem ruhig angehen. Nach dem Willkommens-Tee spazierten wir einfach mal gemütlich drauf los. Die Kopfschmerzen kamen trotzdem, allerdings nur bei mir. Das Ibuprofen hat zum Glück halbwegs gewirkt. Vom Palast und der Shanti-Stupa aus konnte man wunderbar das Flusstal und die umliegenden, schneebedeckten Sechstausender überblicken. Wir fühlten uns wie in einer anderen Welt. Etwas ausserhalb der Stadt begegneten wir einem freundlichen Mann, der darauf bestand, uns in sein Haus einzuladen und mit ihm zu essen. Das Beste: Er stellte uns seine 26-jährige Tochter vor und wollte, dass Gerhard sie heiratete. Ohne die Kopfschmerzen hätte ich mir das Lachen wohl kaum verkneifen können. Dem Mann war aber gar nicht zum Lachen, denn als Gerhard ablehnte, kippte die Stimmung direkt ins Negative und wir beschlossen, wohl besser zu gehen.

Die Temparaturen ändern sich hier drastisch. Am Tag verflucht man die Thermounterwäsche und kramt ständig nach Sonnencreme, gegen Abend wird es hingegen ganz schnell bitterkalt. Dafür gibt es einen unbeschreiblichen Sternenhimmel zu bewundern mit Sternschnuppen im gefühlten 20-Minuten-Takt.

Am nächsten Tag war ich durch meinen Kopf leider völlig ausser Gefecht gesetzt, weshalb ich im Hotel blieb, wobei Gerhard mir netterweise Gesellschaft leistete. In der Nacht wurde Pokies es besser, und ich fühlte mich fit genug für eine Jeeptour zum Langong-See. Wenn man vom Rest Indiens nach Leh kommt, wirkt es fast wie ein verschlafenes Nest. Internet war ausgefallen und die meisten Geschäfte öffneten erst gegen Mittag. Einzig die vielen Geländewagen wirkten diesem Eindruck entgegen. Die sind aber auch notwendig, wenn man die Strassen sieht, die teilweise kerzengerade den Berg hinauf führen. Auf der Fahrt zum See wurden wir ordentlich durchgeschüttelt. Neben der Strasse waren überall Zelte von Strassenarbeitern aufgestellt. Strassenarbeiter selbst bekamen wir aber keine zu Gesicht. Dabei wäre ihre Arbeit dringend notwendig gewesen J. Dafür sahen wir haufenweise Yak. Bei der ersten Pinkelpause machten wir eine weitere Entdeckung: das Wrack eines Google-Autos inklusive kaputter Dach-Kamera. In dieser Umgebung stösst wohl sogar Google an seine Grenzen.

Am See angekommen war es sehr windig und einige plaudernde Soldaten störten die Idylle des Ortes. Uns beachteten sie aber kaum. Das Wasser selbst schillerte in unnatürlich wirkenden Farben. Zum Baden lud es allerdings nicht wirklich ein. Wahrscheinlich erwähne ich zu oft den schönen Ausblick, aber der Ausblick verschlug einem auch wirklich den Atem.

Am Abend in der Stadt gab es wiederholt Stromausfälle, und das bei ohnehin karger Strassenbeleuchtung. Ohne Taschenlampe wären wir ziemlich aufgeschmissen gewesen. Auf dem Weg ins Hotel wurden wir von einem Rudel Strassenhunden belagert, die übberaschend langes Fell hatten, wie Bobtails. Im Nachhinein war die Idee, sie mit etwas Essen zu besänftigen, wohl kein guter Plan. Als ich mich davonstehlen wollte, schnappte einer nach meiner Hand, die ich nur mit Glück rechtzeitig wegziehen konnte. Zum Glück verfolgten sie uns nicht ins Hotel.

Tags darauf machten wir eine weitere Jeeptour über den höchsten Pass der Welt ins Nubra-Tal, wo wir einem äusserst neugierigen Murmeltier begegneten. Die Mischung aus schneebedeckten Bergen, Kamel-Wüste und Grün war schon fast komisch, aber trotzdem beeindruckend und schön. Am nächsten Tag ging unsere Reise auch schon weiter Richtung Srinagar, von der ich später noch ausführlich berichten werde.

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Königspalast in Leh

Leh von oben

Leh von oben

Pangong Lake

Pangong Lake

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Bayerische Spezialitäten, historische Highlights und Biergartenkultur – wir zeigen, wie man den perfekten Tag in München erlebt.

Anreise
Besucher mit einem nicht allzu weiten Anfahrtsweg erreichen München entweder per Bus, Bahn oder Auto. Alle anderen können Flüge nach München wählen, wobei es sich empfiehlt, Billigflüge mit Skyscanner oder einer anderen Flugsuchmaschine zu vergleichen, um das beste Angebot zu finden.

09:00 Frühstück im Café Zimt, Ehrengutstraße
Kann man einen Tag besser anfangen, als mit einem heißen Kaffee und Pfannkuchen mit Zimt? Ob süß oder herzhaft, in diesem netten Café unweit der Münchener Altstadt kann man wunderbar den kleinen Hunger am Morgen stillen und ausreichend Kraft für den Tag tanken.

11:00 Rundgang durch die Altstadt
Die Münchener Altstadt lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Ein guter Ausgangspunkt hierfür ist der Karlsplatz mit seinem großen Brunnen. Folgt man der breiten Fußgängerzone durch das Karlstor, so passiert man neben den unterschiedlichsten Geschäften und Cafés auch die Frauenkirche und den berühmten Marienplatz. Tipp: Von der Aussichtsplattform des Neuen Rathauses hat man einen tollen Ausblick auf den Platz und die gesamte Stadt.

13:00 Bayerische Schmankerln auf dem Viktualienmarkt
Ein beliebter Treffpunkt, nicht nur für Touristen, sondern auch für Münchener selbst, ist der Viktualienmarkt. Nur wenige Schritte vom Marienplatz entfernt, findet man hier neben frischem Obst und Gemüse auch einige der besten Spezialitäten der bayerischen Küche vor.

15:00 Einkaufsbummel durch die Stadt
Frisch gestärkt steht dem Einkaufsbummel durch die Altstadtgassen nichts mehr im Weg. Von Second-Hand-Geschäften bis zu Luxusboutiquen – Ausdauer ist hier gefragt, um auch ja das passende Etwas zu finden.

17:00 Entspannen im Englischen Garten
Bei gutem Wetter ist die Stimmung im Englischen Garten im Nordosten der Stadt besonders schön. In dieser weiträumigen Parkanlage mit ihren vielen Biergärten, wie dem Chinesischen Turm oder dem Seehaus, kann man noch einmal den Tag Revue passieren lassen, das quirlige Treiben beobachten und sich ein (oder auch zwei) Bierchen gönnen.

20:00 Gemütliches Abendessen
Italienisch, gutbürgerlich oder orientalisch? Das Angebot an erstklassigen Restaurants scheint unendlich zu sein und hält für jeden Geldbeutel etwas bereit. Wer sich vorab noch nicht entscheiden will, der findet im Stadtviertel Maxvorstadt das Beste der Münchener Gastronomie.

Bremen

Bremer StadtmusikantenNun gut, über eine Stadt kann man sich wohl kaum nach einem Tag Aufenthalt ein ernsthaftes Urteil bilden. Einen Eindruck bekommt man aber mit Sicherheit. Vor zwei Wochen hatte ich das Vergnügen einen Tag in Bremen zu verbringen. Die Stadt an der Weser hat mich dabei positiv überrascht.

Ein Bummel in der Bremer Innenstadt, Spaziergang entlang der Weser, Foto bei den Stadtmusikanten, ein Eis und ein Besuch in einem Souvenirshop, mehr ist sich leider nicht ausgegangen. Was mir aber sofort postiv aufgefallen ist: Bremen ist sehr entspannt. Relativ wenige Autos, dafür umso mehr Radfahrer, die sich trotz der kühlen Morgentemperaturen auf den Radwegen getummelt haben. Viel Grün, eine nette Innenstadt und die typisch-norddeutsche Backsteinarchitektur haben mich beeindruckt.

Für ein Wochenende hat Bremen wahrscheinlich nicht genug zu bieten, in Kombination mit dem recht nahen Hamburg kann man sich die Stadt aber merken. Wer daran vorbeikommt, ein Bummel durch die Bremer Fußgängerzone lohnt sich auf jeden Fall. Kein Wunder dass sich unsere Ösi-Fußballer dort recht wohlfühlen 😉

Reiseplanung f

Die Urlaubsplanungen für 2012 laufen beim reisejunkie, wenn auch mit Verspätung, auf Hochtouren. Der übliche Gardaseeurlaub mit dem Rad darf dabei nicht fehlen, auch nicht abenteuerliches in Indien und schon gar nicht Neues mit Dubai und Griechenland.

1) Abenteuerurlaub in Indien
Im September ist es soweit. Ich werde ich auf Richtung Ladakh machen. Ladakh? Ein Landstrich in Nordindien, ins Deutsche übersetzt „Land der hohen Pässe“. Dort werde ich mit dem Mountainbike den 5600 m hohen Khardung La befahren, anschließend geht es weiter hinauf auf den Kang Yatze mit 6200 m, zu Fuß. Sightseeing darf in den zwei Wochen natürlich auch nicht fehlen. Ihr könnt euch aber sicher sein hier einen ausführlichen Artikel mit vielen Bildern zu finden.

2) Gardasee
Nicht nur abenteuerlich, auch gewohnt geht es zur Sache. Wenn auch nicht so gewohnt wie ich das gerne hätte. Im Mai bin ich mit der Familie am Lago di Garda, genauer gesagt in Peschiera.

3) Griechenland
Ich gestehe: ich bin kein besonderer Griechenland Fan. Das Angebot im Hotel Nissaki Beach auf Korfu von Medina ist aber so gut, dass meine Frau nicht widerstehen konnte. Da sie ja ab Ende des Monats nicht mehr bei TUI arbeitet, müssen wir jede Gelegenheit nutzen um an günstigen Urlaub zu kommen.

4) Dubai
Hallo Scheichs. Ein Freund von mir arbeitet derzeit in Dubai. In Bierlaune habe ich ihm versprochen, ihn in den nächsten 3 Jahren mindestens zwei Mal besuchen zu kommen. Teil eins, der harmlose Teil, mit der Familie wird im November über die Bühne gehen.

Obs das für 2012 war? Wohl eher nicht… fürs erste können wir uns aber mal auf die Vorfreude freuen…

Bardolino, San Luca und die coolste Hotelgarage der Welt

Als weitgereister Mitteleuropäer ist mir nichts fremd. Schon gar nicht wenn ich an den Gardasee nach Bardolino reise, hier bin ich schließlich fast schon aufgewachsen. Seit 31 Jahren komme ich mehrmals in dieses Paradies. Diesmal bin ich im Appartment Corte San Luca abgestiegen. Eigentlich nicht weiter erwähnenswert, wäre da nicht diese wirklich einzigartige Garage…..

Das Corte San Luca befindet sich mitten im Zentrum von Bardolino. Ich kannte das Gebäude bereits bei Buchung über das Internet, zumindest von außen. Umso erstaunter war ich, als man mir bei der Buchung über migoa einen Garagenplatz anbot. Garage? Wo soll denn die bitte sein. Beim Einchecken forderte mich die Dame des Hauses dann auf, mein Auto in den Innenhof zu stellen um in die Garage zu fahren. Innenhof? Aber da war doch das Restaurant im vollen Mittagsbetrieb? Hmmmm… aber bitte, ihr Wunsch sei mir Befehl.

corte san luca garage

corte san luca innenhof

Braver Fahrer fährt also sein Auto in den Innenhof. Ein kurzer Knopfdruck, ein lautes Ah – und schon war die Garage da. Mitten zwischen den Tischen kam ein Betoncontainer zum Vorschein in den man sein Auto stellen kann. Eine liftartige Hebebühne befördert das Vehikel dann ins Untergeschoss wo man das Auto stressfrei parken kann. Wie es sich für einen echten Touri gehört, musste ich das natürlich bildlich festhalten.

Ansonsten ist das Corte San Luca Bardolino sehr zu empfehlen. Die modernen Zimmer sind zwar etwas düster, bieten aber von der Küche über Flat TV und für italienische Verhältnisse fast schon luxuriöses Bad alles was das Herz begehrt. Bardolino ist sowieso der schönste Ort rund um den Gardasee, kann ich uneingeschränkt empfehlen. Die Umgebung rund um Bardolino reicht von mediterran über typisch Toskana bis hin zu hochalpin am Monte Baldo. Innerhalb von 40 Kilometern kann man recht viel unternehmen, inklusive Besuch der Stadt Verona. Ich bin immer mit dem Rennrad unterwegs. Solltet ihr also Touren- oder Ausflugstipps brauchen, jederzeit gerne.

Airport Berlin… du bist so wunderbar

Sonntag Nacht in Innsbruck aufgebrochen, gestern wieder heimgekehrt. Auf meiner Dienstreise nach Berlin habe ich leider nicht wirklich viel von der Stadt mitbekommen außer dem Büro von BVB Touristik, meinem Hotelzimmer und dem Airport. Deshalb war letzteres auch mein persönliches Highlight. Was man am Airport Berlin nicht verpassen sollte:

– Freundliche Polizisten und Security Mitarbeiter. Im Gegensatz zu den Faschos in München sind die Berliner wirklich nette und umgängliche Kuschelbären.
– Buchshop im Hauptgebäude. Wann immer ich am Berliner Flughafen bin, gibt es einen Großeinkauf. Der wohl das bestsortierte Buchgeschäft das jemals auf einem Flughafen zu finden war. Schön gemacht mit persönlichen Tipps und richtig guter Beratung. Großeinkauf vorprogrammiert.
– Der größte Burger King Mitarbeiter Deutschlands. Muss man gesehen haben wie sich der Mann der mit den Burgern tanzt ständig bücken muss um nicht mit dem Kopf gegen die Werbetafeln über ihm zu knallen. Skurril.

Traurig eigentlich wenn man in eine Metropole reist und nicht mehr zu berichten hat. Aber beim nächsten Mal klappt´s bestimmt mit einem schönen Reisebericht, versprochen 🙂

Westaustralien Blog

Andre SchmidMein reisebloggender Freund Andi ist derzeit in Australien unterwegs. Sein Geschreibsel ist wie immer sehr unterhaltsam und seine Fotos wirklich toll. Schaut mal rein, auch wenn ihr keine Reise ans andere Ende der Welt plant sicher eine lohnende Arbeitsunterbrechung. Zum Blog

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