Reiseberichte Archiv

Mallorca mit Rad & Mietwagen

6636110015_9de4b6b656_bJa, ich gebe es zu: ich bin Mallorca Fan. Und zwar zu jeder Jahreszeit und für jeden Zweck. Ich war im kühlen Februar mit der Mandelblüte dort, im angenehm milden Oktober für einen Halbmarathon, zwei Mal im Sommer zum Junggesellenabschied und vor einem Monat im April für ein Rennrad Trainingslager. Während ich im Sommer dem Anlass entsprechend vor allem den Ballermann mit all seinen Facetten und Wunderlichkeiten kennenlernen durfte, kann ich euch nun die tatsächlich schönen Seiten der Insel beschreiben.

Das Tolle an Mallorca ist die große Vielfalt die die Insel zu bieten hat. Während zum Beispiel Lanzarote mit dem Fahrrad irgendwann langweilig wird, es gibt dort nicht allzu viele Möglichkeiten plus pfeift einem ständig der Wind brutalst um die Nase, kann man auf Malle zwischen angenehmen Küstenstraßen, hügeligem Terrain im Hinterland und richtigen Bergen in der Tramuntana wählen. Immer wieder kommt man durch tolle Ortschaften mit richtig netten Stadtkernen. Und die kleinen Straßen, die abseits der Hauptrouten fast vollkommen verkehrsfrei über die Insel führen, sind ohnehin der Hammer für Rennradler. Immer Ausschau nach diesen sogenannten Cami´s halten, dann kann nix schief gehen. Irgendwo kommt man immer wieder raus. Wer es weniger sportlich mag, kann Mallorca auch mit dem Mietwagen erkunden. Es gibt supergünstige Angebote, auch tageweise, um die Insel ein wenig kennenzulernen. Wobei es natürlich mit dem Rad ungleich schöner ist. 😉

Highlights auf Mallorca

Ich bin am liebsten im Südteil der Insel. Rund um die Playa de Palma ist eigentlich immer was los. Richtig rund geht es nur im Sommer, also keine Sorge. Im Süden ist das Wetter meist etwas stabiler. Zudem geht auch weniger der Wind und man kann abwechslungsreichere Touren machen als z.B. im Westteil der Insel oder an der Küste im Norden.

Eines der Highlights ist die Hauptstadt selbst. Der große Hafen mit der Promenade, dazu die Kathedrale, das kann schon was. Von El Arenal führt ein Radweg hinein nach Palma, den würde ich allerdings nicht unbedingt empfehlen, der ist superschmal und irrsinnig stark befahren. Parallel dazu führt eine größere Straße in die Stadt, das ist für meinen Geschmack fast angenehmer.

Etwa 15 Kilometer von der Playa de Palma entfernt liegt das Städtchen Llucmayor. Perfekt für eine Kaffeepause. Nur wenige Kilometer westlich davon zweigt von der Hauptstraße ein Weg ab hinauf zum Kloster Randa. Der Anstieg ist circa 5 km lang und nicht allzu steil. Von oben aus hat man einen Superblick hinab bis zum Meer und auf das Hinterland.

Der für mich schönste Teil Mallorcas allerdings ist die Westseite mit der Tramuntana. Die Steilküste begrenzt den Teil der Insel eindrucksvoll auf der einen, die Bergkämme auf der anderen Seite. Tolle Straßen wie der Soller oder der Orient sind alljährlich im Frühling das Mekka für Radsportler. Der höchste Punkt ist der Puigmayor. Viele Kilometer, wenn auch nicht allzu fordernd, führt die Straße hier hinauf. Oben am Kamm angekommen kann man sich entweder für die Heimfahrt oder für eine Verlängerung der Tour auf den Sa Calobra entscheiden. Diese sich um sich selbst windende Straße muss man gefahren sein. Sehenswert in der Tramuntana ist auch das Örtchen Valldemossa mit dem historischen Kern.

Foto: Fernando Lopez / flickr.com

Österreichs Hauptstädte mal anders betrachtet

Wien ist Österreichs größte Stadt. Mit irgendwas zwischen 1.5 und 2 Millionen Einwohner, ist jeder 5. Österreicher ein Wiener. Scheint durchaus überdimensioniert. Mein Lieblingsspruch dazu: Wien ist der Wasserkopf Österreichs. Nun ist Wien allerdings tatsächlich auch der kulturelle Mittelpunkt Österreichs. Ich weiß, als gelernter Tiroler sollte ich Wien nichtmal zu Österreich zählen, ich muss aber gestehen dass ich die Edmund Sackbauers im Osten eigentlich ganz gern habe. Dass die anderen Hauptstädte Österreichs allerdings auch genug zu bieten haben, soll hier bewiesen werden. Gehen wir das ganze mal von West nach Ost durch.

Bregenz

Die Hauptstadt Vorarlbergs ist für viele Österreicher unbekanntes Terretorium. Wenn überhaupt kennt man Bregenz nur wegen der Pfänderstaus aus dem Verkehrsfunk. Überhaupt: ist Vorarlberg nicht schon in der Schweiz? Aber Vorsicht – isch cool Män. Nein, Bregenz ist zwar eine Kleinstadt, dank dem Bodensee aber durchaus sehenswert. Und der Zwiebelturm steht ja auch dort. Nicht zu vergessen, alljährlich finden auf der Seebühne die Festspiele statt.

Innsbruck

Über meine Heimatstadt könnte ich natürlich einen Artikel locker füllen. Ein Buch sogar. Für meine Frau, eine Zuagroaste aus Steyr, ist Innsbruck die schönste Stadt Österreichs. Wenn nicht gar der Welt. Eh klar, sie hat Geschmack. Aber im Ernst: Innsbruck ist schon wirklich schön. Vor allem die Mischung aus den Bergen, Natur, Sport und dem urbanen Lifestyle macht es so sehenswert. Der beste Platz ist im Frühling die Annasäule. Mit Blick auf das Goldene Dachl kann man die Nordkette in seiner ganzen Pracht bewundern. Oder noch besser: Rauffahren bis aufs Hafele Kar. Und in der Nacht geben die Studenten Gas. Also: unbedingt herkommen.

Salzburg

Mozartstadt, Festspielstadt. Salzburg ist für viele das schönere Wien. OK, nicht ganz so protzig, eher etwas feiner. Aber nicht ganz von der Hand zu weisen. Dank den Festspielen im Sommer, der Pferdeschwemme, dem Dom, der Getreidegasse und überhaupt der ganzen Altstadt, dem Gaisberg…. oh Gott, wo hört das auf! Nein, Salzburg ist wirklich wunderschön. Stadttechnisch toller als Innsbruck, aber eben ohne die Berge. Ha! Man kann eben nicht alles haben.

Klagenfurt

Ist Klagenfurt überhaupt eine Stadt? Die Nachbarn aus Villach nennen die Klagenfurter wenig liebevoll Nebelkinder. Weils halt oft neblig ist. In der Stadt selbst gibt es außer dem Lindwurm eigentlich wenig zu sehen. Dafür sind Klima und Umgebung toll. Die Seen… ja, die Seen. Das kann schon was. Und die Klagenfurter natürlich. Besser gesagt die „innen“. Der Legende nach wedelt der Lindwurm jedesmal mit dem Schwanz wenn eine Jungfrau bei ihm vorbeigeht. Und er steht recht starr in der Gegend rum.

Linz

In Linz beginnts. So das Sprichwort. Wie man allerdings die Linzer betiteln soll, wenn die Klagenfurter die Nebelkinder sind? In Linz ist es nämlich wirklich nebelig. Einfach mal zwischen Oktober und März vom Pöstlingberg runterschauen. Oder ist das der Smog? Autobahnausfahrten wie Industriehafen oder Donauchemie sind vielversprechende Namen. Rein optisch ist Linz nicht der Bringer. Aber nachtlebentechnisch ist es klasse. Das könnt ihr mir glauben. Neben Wien ist Linz für Nachteulen der Nummer 1 Hotspot Österreichs.

St. Pölten

Österreichs jüngste Hauptstadt. Früher war Wien für Niederösterreich zuständig. Das wollten sich die irgendwann nicht mehr gefallen lassen. Und schwupps, schon machte man das Provinznest zur Landeshauptstadt. Mit einigen Neubauten wollte man das ganze aufpeppen. Gelungen ist es nicht. Sogar für Niederösterreicher ist St. Pölten ein Provinznest das nie und nimmer aus dem Schatten Wiens kommen wird. Muss man mehr sagen?

Eisenstadt

Na wenn wir schon mal beim Thema Provinznest sind. So wie Vorarlberg für viele zur Schweiz gehört, ist das Burgenland eigentlich ein Teil Ungarns. Und fast wäre es ja auch so gewesen. Eisenstadt, die Hauptstadt ist richtig klein. Und, auch wenn ich schon mal dort war, ich kann nicht sagen was man dort tun sollte. Außer am Bahnhof auf den Zug warten, der einen nach Wien bringt. Und das tun die meisten Burgenländer täglich, sei es um zur Arbeit zu kommen oder einfach um mal zu leben.

Graz

Die zweitgrößte Stadt Österreichs. Graz wirkt irgendwie schmuddelig, allerdings auf eine charmante Art und Weise. Wie sagte man in der K.u.K. Zeit: Die Wilden hinterm Semmering. Mir gefallen an Graz die Randbezirke mit den urigen Gasthäusern. Ein bisschen wie eine Mischung aus Österreich und Balkan. Das Klima im Grazer Becken ist auch toll. Und ich mag die Steirer. Urige Burschen, grade Michln wie man so schön sagt.

Und? Neugierig geworden? Am besten erreicht man Österreich aus dem Ausland über den Flughafen Wien Schwechat und erkundet den Rest dann von Wien aus mit dem Mietwagen.

Empuriabrava und Rosas

empuriabrava1In der Provinz Girona in Katalonien, direkt am Golf von Rosas liegt das malerische Städtchen Empuriabrava, ein Ort der einzig für den Tourismus errichtet wurde. Die Stadt ist mit einem gitterförmig angelegten Netz aus befahrbaren Kanälen durchzogen, das mit einer Länge von 30 Kilometern und über 5000 Anlegeplätzen den größten Yachthafen Europas bildet. Die luxuriösen Häuser verfügen großteils über einen direkten Zugang zu den Kanälen und eine eigene Anlegestelle. Der leicht abfallende Strand von Empuriabrava ist einer der breitesten und qualitätvollsten der gesamten Costa Brava.Besonders beliebt ist hier das Fallschirmspringen, da die Thermik perfekt ist und der Ort über einen eigenen Flugplatz verfügt. Außerdem gibt es einige Tauch- und Segelschulen. Direkt angrenzend liegt das Naturgebiet Aiguamolls, das zum Wandern einlädt und der Butterfly Park mit zahlreichen Schmetterlings, Vogel und Pflanzenarten. Der Ortskern ist ein kleines malerisches Viertel, das einen mit seinen Kanälen, Flaniermeilen, Restaurants und Bars stark an Venedig erinnert. In einem Ferienhaus in Empuriabrava kann man im Herzen der Stadt seine Seele so richtig baumeln lassen und sich maximal Entspannen. Die Feierwütigen unter euch werden im Illusion Pacha oder im Khama auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. Der 16. Juli ist der Diada del Carme an dem die ganze Stadt Kopf steht. Es gibt eine Regatta, eine Fallschirmsprungshow, Ausstellungen, Sardanatänze und vieles mehr. Wenn man schon mal in Empuriabrava ist sollte man sich den Hauptort Castelló d’Empúriesmit dem wundervollen mittelalterlichen Zentrum keinesfalls entgehen lassen.

Nur einen Katzensprung entfernt, 7 Kilometern weiter nördlich, im Norden der Bucht liegt der wunderschöne Ort Rosas. Die Gemeinde beinhaltet das Naturschutzgebiet Cap de Creus, das zugleich der östlichste Punkt des spanisches Festlands darstellt. Ein 78 Meter hoher Leuchtturm der über das Meer wacht und den Berg Sant Salvador Saverders mit seinen 670 Metern über Null muss man einfach gesehen haben.

rosasRosas, das einerseits vom Meer und andererseits von Gebirge begrenzt wird, ist bis zur Spitze des Hausbergs bebaut. Die einzigartige Atmosphäre, die durch die Hanglage entsteht und den Ort unheimlich idyllisch und malerisch wirken lässt, erlebt man am Besten in einer Ferienwohnung in Rosas. Der Strand, der vom Yachthafen bis zum Riu Grau reicht, hat eine Länge von 3 Kilometern und ebenfalls die blaue Fahne als Qualitätsmerkmal. Der starke Nordwind macht Rosas zu einem Eldorade für Wassersportler und wer es lieber verspielter mag, sollte den Wasserpark Aqua Brava besuchen. Zu den absoluten Sehenswürdigkeiten gehören die Dolmen im Parc Megalític de Roses, das alte Stadttor, die Zitadelle, das Castell de la Trinitat, die Aussichtsplattform Puig Rom auf 240 Metern und das Rathaus Casa Mallol, ein 1906 errichtetes Jugendstilhaus. Jedes Monument hat seine ganz eigene spannende Geschichte und wird dich sofort mitnehmen, auf eine Reise in die Vergangenheit. Die Gastronomie Rosas ist beeinflusst durch die Fischerei und dem Gebirge, somit gibt es viele Speisen mit Fisch und Fleisch.

Ganz egal, welchen der beiden Orte Sie besuchen werden, Sie werden von beiden bezaubert sein. Soviel Geschichte, Strand, Kultur und Lifestyle vereint, findet man wohl nirgendswo anders.

Reisebericht von Roberta Steffen

Roberta Steffen San Diego INach der Maturität entschied ich mich für einen sechsmonatigen Sprachaufenthalt in San Diego, Kalifornien, um einerseits das CAE (Certificate in Advanced English) zu absolvieren, und andererseits um neue Erfahrungen zu sammeln in einem fernen Land mit anderer Kultur.

Meine Gastfamilie war genial und integrierte mich total. Ich fühlte mich von Anfang an willkommen. Dies war vor allem aufgrund der zwei Kinder, mit denen ich oft zusammen war. Durch sie verbesserten sich nicht nur meine Englischkenntnisse. Sie brachten mir auch die amerikanische Kultur mit ihren Festen, Bräuchen und ihren kulinarischen Gewohnheiten bei und halfen mir bei jeglicher Art von Fragen. Die ganze Familie ist mir während dieser Zeit sehr ans Herz gewachsen und ich bin froh, konnte ich Teil dieser Familie sein.

In der Schule schloss ich sofort Freundschaften mit Leuten aus aller Welt. In unserer Freizeit unternahmen wir immer etwas zusammen, sei es an den Stränden und Parks in San Diego selbst oder in anderen Städten wie Los Angeles oder Las Vegas. Mit einigen Freunden bin ich auch jetzt noch in regelmässigem Kontakt und wir besuchten uns sogar gegenseitig.

Ein besonders unvergessliches Erlebnis war, als wir unsere Graduation hatten. Die Abschlussfeier war typisch amerikanisch mit den aus den Filmen bekannten Hüten, die am Ende in die Luft geworfen werden. Am Abend fuhren wir dann mit einem Limousinenbus zum Hafen und hatten unseren Prom auf einem Boot. Der Abschlussball war für uns Academic Year Students der letzte Abend, an dem wir alle zusammen waren und somit mit vielen Emotionen und gemeinsam erlebten Momenten verbunden. Der Abschied fiel uns allen enorm schwer, denn San Diego wurde zu unserem Zuhause und die Bekanntschaften zu engen Freundschaften.

Dieses halbe Jahr war eines meiner Besten und wird sicherlich mein ganzes Leben prägen von all den Leuten, die ich kennenlernen durfte, die Ortschaften, die ich bereiste, meiner herzlichen Gastfamilie bis hin zu den noch so kleinen Erfahrungen, die ich sammeln konnte.

Roberta Steffen

EF San Diego, Kalifornien

Mehr Informationen unter www.ef.co.at

 

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Einmal mehr: der Gardasee ruft

Ja, ich weiss. Reiseblogger überschlagen sich häufig im Superlativ. Die tollste Reise, das größte Abenteuer, das schönste Hotel, die schlechteste Airline und was es eben sonst noch so aus dem Alltag eines Globetrotters zu berichten gibt. Minimum einmal pro Jahr verschlägt es mich allerdings an den Gardasee. Eh klar, Tiroler, Gardasee, was sonst mag der geneigte Leser nun denken. Aber halt: so schnell lasse ich mir meine Lieblingsdestination jetzt nicht madig machen. Der Gardasee mag zwar nicht mithalten können mit meinem geplanten Trip quer durch Kanada, der letztjährigen Trekkingtour durch Ladakh oder der Kilimanjaro Besteigung, nicht umsonst allerdings ist der Lago di Garda eines der beliebtesten Reiseziele in Europa. Hier meine Aufstellung der Vorteile (streng subjektiv gesehen natürlich;-) )

1) Die Nähe
Wie gesagt, sehr subjektiv. ICH fahre nämlich nur zweieinhalb Stunden und bin entspannt am Ziel. Für einen Wiener dauert´s natürlich länger, aber die können halt nicht immer der Nabel der Welt sein.

2) Klima
Obwohl sehr nahe an der Heimat, ist der Lago klimatisch vom Herrgott geküsst. Sommer ist dort noch Sommer, der Frühling wie der Sommer in Tirol und der Herbst wärmer als der Sommer in Tirol. Dabei verzichtet der Lago auf Hitze wie in Ägypten, Griechenland oder der Türkei. Sehr angenehm.

3) Währung und Preise
Italiener und Tiroler sind EU Brüder. Das heißt ich kann sehr schnell feststellen wie sehr mich die Banditen (ja, billig war Italien mal, das ist vorbei) übers Ohr hauen. Braucht man in Dubai einen Währungsumrechner um festzustellen wieviel eine Taxifahrt kostet, ist sowas in Italien nicht nötig. Nicht weltbewegend, aber immerhin ein Argument.

4) Berge und mehr
Wenn ich diesen See seh, dann brauch ich kein Meer mehr. Ja, so ist das. Ich bin nicht der Typ der sich stundenlang in der Adria oder am Strand in der Karibik suhlen will. Für mich als Radsportler ist der Gardasee perfekt. Direkt hinterm See erhebt sich der Monte Baldo, im nahen Etschtal finde ich die lessinischen Berge und im Süden grenzt die Poebene an. Mehr Abwechslung geht nicht. Aufs Meer gepfiffen.

5) Dörfer und Städte
Ich bin gerne in Spanien, egal ob Festland, Balearen oder Kanaren. Die Urlaubsorte dort sind allerdings ein Pain in the Ass wie der Engländer sagt. Die Orte wie Bardolino rund um den Gardasee hingegen sind wunderschön, aufgemaschelt für uns Touris und trotzdem noch ursprünglich. In nächster Umgebung sind zudem Highlights wie Verona, Bergamo und Venedig.

Linktipps in diesem Post: Währungsrechner

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Ausflug nach Villach

Villacher AlpeManchmal lässt sich das Angenehme mit dem Nützlichen richtig gut verbinden. Da Händlertreffen meiner Radmarke Colnago fand heuer in Villach statt. Gerade richtig für einen netten Ausflug im Sommer. Ein sehr gutes Hotelangebot auf Cuponation mit hohem Sparpotential überzeugte mich, dass es Zeit war wieder mal Richtung Süden aufzubrechen. Auch wenn es nur ein kurzer Ausflug war, Kärnten ist immer wieder schön.

Nudelfabrik Finkenstein und Villacher Alpe

Gewohnt haben wir standesgemäß im einzigen 5 Sterne Hotel in Villach, dem Warmbader Hof direkt bei der Therme. Was man sagen kann: der Warmbader Hof ist nichts für junge, verliebte Pärchen oder Partytiger ;-). Dafür hat man es schön ruhig, auch in der Hochsaison im Sommer am Pool. Abends waren wir zum Essen in die Nudelfabrik Finkenstein eingeladen. Absoluter Geheimtipp, zumindest für Auswärtige. Villacher wissen das, ohne Reservierung geht gar nichts. Die Nudeln werden direkt im Haus gemacht, man kann sich auch ein paar Säckchen mitnehmen.

Wie gesagt, es war das Händlertreffen von Colnago. Deshalb kam ich am zweiten Tag in den Genuss ein nigelnagelneues topmodernes Rad zu testen mit Scheibenbremsen und elektronischer Schaltgruppe. Sehr toll. Die Runde führte vom Warmbad Villach über kleine Nebenstraßen in zweiter Reihe, um dem Verkehr auszuweichen, über kleinere Nebenstraßen rund um den Faaker See. Dann ging es hinauf auf die Villacher Alpenstraße, zum Dobratsch, dem Hausberg der Villacher. Wirklich einen Ausflug wert, direkt von der Stadt fährt man in wenigen Kehren auf 16 km, vorbei am Trainingszentrum der österreichischen Skispringer, hinauf ins hochalpine Bergleben Kärntens. Viele Aussichtsplätze bieten herrlichen Blick über das Dreiländereck zwischen Österreich, Italien und Slowenien, was auch den Reiz Villachs ausmacht.

Wer Lust bekommt Villach zu besuchen, kann sich auf der Reisekategorie von Cuponation ein passendes Angebot für einen günstigen Trip raussuchen. Empfehlenswert ist die Gegend auf jeden Fall. Das Hotel Warmbader Hof in Villach ist sowieso toll. Direkt an der Therme, sehr ruhig im Ortsteil Warmbader Hof gelegen und wunderbares Essen.

Prag: Mysthische Moldaumetropole

pragNicht so trendy wie Barcelona, aber schöner. Nicht so aufregend wie London, aber näher. Nicht so aufgemotzt wie Paris, aber günstiger. Die goldene Stadt Prag wird derzeit bei Städtereisenden ganz fürchterlich unterschätzt und unter Wert gehandelt. Ich war 2009 zuletzt dort und wie immer begeistert von der Moldaumetropole.

Bei meinem ersten Prag Besuch in den 90er Jahren haftete der Stadt noch etwas der Mief des erst kürzlich verschiedenen Kommunismus an. Besonders außerhalb des Stadtzentrums war die Stadt für westliche Augen noch nicht vorzeigbar. Das hat sich in den folgenden 15 Jahren geändert. Nun gut, die Randbezirke sind noch immer keine Juwelen, aber wo sind sie das schon? Das Herangehen der Prager an Ausländer ist mittlerweile aber ein anderes. Man hat sich scheinbar daran gewöhnt, von Touristen überschwemmt zu werden.

Prag selbst, also das Stadtzentrum mit den Sehenswürdigkeiten, ist dabei noch immer dasselbe geblieben. Auch im Frühling wenn die ersten Blüten sich zeigen, mutet alles irgendwie mysthisch und dunkel an. Es lohnt sich während des Urlaubs in einer Ferienwohnung im Zentrum zu wohnen, um nur wenige Minuten der schönsten Sehenswürdigkeiten entfernt zu sein – viele verschiedene Optionen an. Der Hradschin, der Prager Burgberg, thront majestätisch wachend über der Stadt. Es empfiehlt sich, nicht mit dem Bus hinaufzufahren um oben die Prager Burg zu besichtigen, sondern den Weg zu Fuß in Angriff zu nehmen. Durch die dunklen und engen Gassen hinauf, durch die einst Franz Kafka wandelte als er sich zu seinen Romanen, die einer Traumwelt gleichen, inspirieren ließ. Viele der Häuser sind übrigens noch immer bewohnt.

Auch die Altstadt selbst ist stets etwas düster gekleidet. Besonders zu empfehlen ist Prag in der Adventszeit. Zwar kann es schon mal recht kühl werden, dafür ist die Stimmung eine ganz besondere. Die Stände zwischen Wenzelsplatz und Pulverturm sind toll mittelalterlich gestaltet. Natürlich, ein bisschen Kitsch darf es schon sein, aber es hält sich in Grenzen. Der Gang über die Karlsbrücke ist besonders im Dämmerlicht eines Herbst- oder Winterabends sehr stimmig. Dann wenn sich das Wetter an das vorherrschende Grau der Stadt angepasst hat. Auch ein toller Tipp ist zu dieser Zeit der jüdische Friedhof. In Prag soll der Legende nach damals der Golem in der starken, jüdischen Gemeinde umgegangen sein.

Hawai Blog

Hawai BlogSo muss Urlaub. Toller Blog von einem Reisejunkie-Freund, der gerade 3 Wochen alleine in Hawai und Florida unterwegs ist. Nachzulesen auf diesem Blog.

Die kuriosen Dinge von Las Vegas

Jeder kennt die wilden Geschichten um die Sündenstadt Las Vegas. Ein Meer von Neon-Lichtern, Partyverrückten, erstaunlichen architektonischen Nachbauten, Luxus-Resorts und Entertainmentmöglichkeiten machen Las Vegas aber zu mehr als nur zu einem seltsamen Lebensraum: er ist die Oase inmitten der prüden, strengen USA.

Denn Las Vegas – eine Stadt umgeben vom Nichts in der Wüste Nevadas – ist eine Einzigartigkeit in den Vereinigten Staaten Amerikas. Bis auf wenige andere, im ganzen Land verstreute Orte, bleibt Las Vegas die einzige Stadt in der man spontan heiraten kann, das Glücksspiel erlaubt ist, die Parties über ganze Nacht gefeiert werden dürfen und Alkohol sowie Zigaretten für niemanden ein Problem darstellen. Zwar gibt es auch in Las Vegas noch Gesetze; diese sind aber, im Vergleich zu den anderen Staaten der USA, fast ausgehebelt. Deshalb ist und bleibt Las Vegas vor allem für Amerikaner immer wieder ein großer Traum vom unlimitierten Spaß.

In so einer verrückten Stadt sammeln sich aber auch genauso verrückte Menschen. So gibt es für alle möglichen Dinge hier Konferenzen, und das lässt sich sehen. Die Videospiel- und Animeconventions etwa sorgen regelmäßig für Menschen in Fantasy-Kostümen auf der Straße.

Hinzu kommen die Festivals jedes Genres und jeder Subkultur – egal also ob Hardcore-Metal, Goth, Hip Hop oder Celine Dion Fans, jeder kommt auf seinen Geschmack.

Auch das Zirkusvolk lässt sich gerne auf das Leben in Las Vegas ein, denn nirgendwo sonst gibt es so viele wirtschaftliche Möglichkeiten wie hier. Wer im Entertainmentbereich arbeitet kann in Las Vegas viel Geld machen. Hinzu kommen natürlich die unzähligen Kapellen, in denen man sich spontan von Elvis Presley oder Madonna trauen lassen kann – glücklicherweise (oder unglücklicherweise) sogar rechtmäßig.

Wer richtig hart gefeiert hat, findet am nächsten Morgen – ganz im Stile des berühmten Hollywood-Blockbuster “Hangover” – die richtige Pflege und Aufmerksamkeit im Katerbus. Für knapp 99 Leute sammelt der Bus die in der ganzen Stadt verstreuten Alkohol-Opfer am nächsten Tag ein und liefert ihnen mit einem voll ausgestatteten Entertainment-System eine ordentliche Fernseh- und Fastfood-Kur. In Las Vegas fehlt es definitiv nicht an sonderbaren Angeboten.

In Las Vegas, so sagt man sich, gibt es alles, was nicht zum Alltag gehört – solange es bezahlbar ist. Ein großer Favorit unter Touristen, die noch nicht zu viel getrunken haben (oder die keine Lust mehr haben zu trinken) ist Skymania. Ursprünglich für Kinder gedacht, zieht diese Halle mittlerweile auch viele Erwachsene an, die sich noch wie Kinder fühlen. Hier gibt es nicht viel – außer einer ganzen Landschaft von Trampolinen. So kann man übrigens auch die unsportliche Zeit wieder wettmachen, die man im Casino beim Geldausgeben verbracht hat.

In Las Vegas kommt jeder auf seine Kosten – dieses Versprechen kann diese Stadt wahrscheinlich bis ans Ende der Menschheit halten.

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7 days to go

Die Tage werden kürzer, ebenso geht es mit der Zeit bis zu meinem Aufbruch nach Indien. Heute in einer Woche werde ich mit dem Zug nach Wien düsen, morgen in einer Woche steht der Abflug nach Delhi am Programm, übermorgen in einer Woche steige ich dann nach in Leh aus dem Flieger aus. Von Wien aus nach Leh werden es fast 24 h Reisezeit sein bis zur finalen Ankunft. Nach dem mich das aber kaum erschrecken. Ich freue mich trotz der anstehenden Strapazen schon riesig auf die Reise!

Derzeit lese ich mich gerade nochmals intensiv ins Thema Ladakh ein. Ich habe nochmals bei meinem Reiseveranstalter Laxami Reisen in Hamburg nachgefragt. Ich gehe nicht wie gedacht auf Gruppenreise, sondern werde Ladakh recht einsam und allein gemeinsam mit meinem Führer erkunden. Höhepunkt wird die Radtour auf den Khardung La sowie die Besteigung des Kang Yatze mit 6200 m sein.

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